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Archiv :
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In unserem neuen Archiv werden wichtige, vergangene Ereignisse, Themen und Berichte rund um den Weltladen
aufbewahrt.
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Dezember 2009:
Schwentinentalkaffee FAIRbindet Klausdorf und Raisdorf !
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Unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Susanne Leyk entstand in
Zusammenarbeit mit der Weltladengruppe Raisdorf und FairHandeln, Kiel, das Projekt des
Stadtkaffees Schwentinentalkaffee.
Der Hintergrund für diese Idee ist:
Schwentinentalkaffee soll im Zusammenhang mit dem Fairen Handel ein Bindeglied
zwischen Klausdorf und Raisdorf für Schwentinental sein.
Diesen Kaffee kann man nur in Schwentinental kaufen!
Das müssen Sie über den Artikel Schwentinentalkaffee wissen:
Zum Kaffee:
Er wächst in El Salvador in einem subtropischen Klima auf 1250 Metern Höhe.
Erzeuger ist die Kooperative El Espino mit 128 Mitgliedern.
Die Qualität ist 100 Prozent der Sorte Arabica.
Die gesamt Ernte ist biozertifiziert(OCIA).
Sie wird handgepflückt, nass aufbereitet, sonnengetrocknet und handverlesen.
Der Kaffe aus El Espino hat ein ausgeprägtes, reiches Aroma und eine feine Säure
mit einer lieblichen Note.
Zur Importorganisation:
Importiert wird der Kaffee von der "Mittelamerika Kaffee Im- und Export GmbH" (MITKA).
Diese entstand 1986 indem sich mehrere entwicklungspolitische Organisationen
zusammenschlossen.
Die Handelsprinzipien von MITKA sind:
Direktimport durch Kauf des Kaffees direkt von Kooperativen der Kleinbauern.
Die Gewinnabschöpfung durch den Zwischenhandel ist ausgeschlossen.
Mindestpreiszahlung über dem Weltmarktpreis.
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Zusätzlich werden Aufschläge für zertifizierten Bio-Kaffee, eine
Fairhandelsprämie und eine Prämie zum Aufbau von Kooperativenstrukturen gezahlt.
Dazu gehört die Vergabe von Kleinkrediten.
Damit wird der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung ermöglicht und eine
hohe Kaffeequalität gesichert.
Eine Vorfinanzierung von bis zu 60 Prozent der Kaufsumme verhindert, dass sich die Erzeuger
vor der Ernte verschulden.
Langfristige Kooperation und weitere für die Erzeuger vorteilhafte Grundsätze runden
die Zusammenarbeit ab.
Dieser exklusiv nur in unseren beiden Ortsteilen erhältliche Artikel ist ein
ideales, nicht nur Weihnachts-, Geschenk mit besonderem Überraschungseffekt.
Den Schwentinentalkaffee erhalten Sie
in unserem Weltladen und
im Ortsteil Raisdorf bei
Obstquelle Schuster, Rastorfer Mühle
Landdiele Raisdorf, Lütjenburger Str.,
Reformhaus Kröger, Bahnhofstr.
im Ortsteil Klausdorf bei
Tannen Braatz, Ritzebeker Weg
EDA's Backstube, Seebrocksberg,
EDA's Cafe, Dorfstrasse.
Gute und entspannende Kaffeestunden wünscht Ihnen
Ihre Weltladengruppe Raisdorf.
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Juli 2010:
Frauen im Fairen Handel - eine Brücke zwischen Süd und Nord
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Frauen sind durch Armut und aufgrund ihres Geschlechtes doppelt benachteiligt: Nach einer Studie des
Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zur Weltfrauenkonferenz in Peking tragen Frauen
weltweit mehr als die Hälfte der Gesamtarbeitslast, zwei Drittel davon sind jedoch unbezahlt.
Der Faire Handel bietet Lösungsansätze zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Frauen in
Afrika, Asien und Lateinamerika: Frauen erhalten häufig zusätzliche Verdienstmöglichkeiten.
Unbezahlte Arbeit wird in der selbstorganisierten Gruppe zur bezahlten Arbeit.
Dies verbessert nicht nur das Familieneinkommen, sondern auch das Ansehen der Frauen.
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Im Fairen Handel gibt es reine Frauenprojekte, die über Fair Handelsorganisationen wie gepa, El Puente,
dritte-welt partner und BanaFair ihre Produkte vermarkten.
Die Frauenförderung gehört zu den TransFair-Kriterien.
Auch in Deutschland spielen Frauen im Fairen Handel eine besondere Rolle. Viele setzen sich in
Weltläden, entwicklungspolitischen Gruppen und Initiativen für die Handelspartner im Süden ein.
Und nicht zuletzt tragen Frauen im Fairen Handel als Kundinnen maßgeblich dazu bei,
den Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Lateinamerika und Asien eine
Perspektive zu geben.
Quelle: Stark gekürzt entnommen aus Faire Woche Hintergrundtexte 2008.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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Die Weltladengruppe 2004
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Juni 2010:
Jubiläum --- Südafrika Fußball
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In diesen Monat fallen für uns zwei wichtige Jubiläen.
Die ev. luth. Kirchengemeinde St. Martin besteht seit 50 Jahren. Das begeht sie mit einer
Festwoche vom 13. bis zum 20.Juni.
Die Kirchengemeinde St. Martin ist der Träger unseres Weltladens.
Unsere Gruppe besteht seit 25 Jahren.
So gab es keinen geeigneteren Anlass, um diese Jubiläen gemeinsam zu begehen.
Wir werden beim Sommerfest um die Kirche am 13.Juni dabei sein.
Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten fällt auf Freitag, den 18. Juni, mit einem bunten Programm
im und um den Weltladen.
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Alle Freunde und Förderer unseres kleinen Ladens sind herzlich eingeladen!
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Wir werden für Sie ein kleines aber feines Buffet vorbereiten.
Zusätzlich wollen wir Sie mit selbstgebackenem Kuchen und selbstverständlich Fairem Kaffee
und anderen Getränken bewirten.
In einem locker ablaufenden Rahmenprogramm werden Sie unterschiedliche Musikdarstellungen erleben.
Spannenden Märchen können Sie zuhören.
Erleben Sie, wie Kunsthandwerk (Keramik) entsteht.
Und was bietet sich in diesem Monat dringend an und darf nicht vergessen werden?
Mit dem Thema Fußball, speziell mit dem runden Leder, können Sie sich kurzweilig auseinandersetzen.
Natürlich nur dann, wenn sie nicht vor dem Fernsehgerät sitzen und durch ein spannendes Spiel
von einem Besuch bei uns abgehalten werden.
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Damit sind wir bei der gerade stattfindenden Fußballweltmeisterschaft und in Südafrika angekommen.
Sie finden in unserem Sortiment auch Artikel aus Südafrika.
So z.B. Wein, Rosinen und selbstverständlich den nur dort erzeugten Rotbuschtee.
Die jetzt neugierig gewordenen Sportler unter Ihnen und speziell die Fußballer werden bei uns
handgenähte fair hergestellte Bälle finden. Diese kommen allerdings nicht aus Südafrika.
Auf dem Bild sind Fußballnäher aus Pakistan zu sehen.
Unter dem Motto "Fair Pay - Fair Play" wurde auch schon während der WM 2006 auf das Thema
aufmerksam gemacht.
"Denn Fußbälle nähen ist kein Kinderspiel, sondern harte und oft schlecht bezahlte Handarbeit",
so damals der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Osterbasar auf Gut Altenhof
Am Wochenende, dem 27. und 28. März beteiligten wir uns, wie schon in den
Jahren zuvor, am Frühlings- Ostermarkt auf Gut Altenhof.
Trotz Umstellung auf die Sommerzeit klappte alles gut bei dem nicht unerheblichen Aufwand
beim Transport unser Waren und dem Einsatz unser Mitarbeiterinnen!
Und das finanzielle Ergebnis für unsre Projekte war auch ganz passabel.
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Mai 2010:
Das erste Kassenbuch im neuen Laden
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Etwas Historie:
1984
Aus der Initiative des Friedenskreises wird die Idee zur Eröffnung eines Weltladens geboren.
1985
Einkauf bei der GEPA. 8 Frauen und 1 Mann stellen sich zur Verfügung, jeden Freitagnachmittag
im Vorraum der Gemeindebücherei fair gehandelte Produkte zu verkaufen.
1995
Anmietung eines Ladens. Nach Renovierung und Einrichtung wird ein lebendiges Eröffnungsfest gefeiert.
Durch die ehrenamtliche Mitarbeit vieler Raisdorfer Frauen im Weltladen kann eine tägliche
Öffnungszeit eingerichtet werden.
Anfänge und heute:
Zur Zeit des Beginns unserer Verkaufsaktivitäten in 1985 gab es laut Wikipedia, Fairer Handel,
etwa 350 Weltläden in Deutschland. Die Anzahl wird für heute im Kalender "Eine Welt 2010"
des Harms Verlages mit etwa 800 angegeben.
Mehr Leben und größere Aufmerksamkeit seitens der Verbraucher erfuhr der Faire Handel in den
neunziger Jahren, als die ersten Initiativen für Fair-Trade-Siegel entstanden.
Verstärkt wird die Umsetzung der Idee zusätzlich durch in der Zwischenzeit entstandene Vernetzungen
auf nationaler und internationaler Ebene.
Für den Kunden drückt sich das in periodisch wiederkehrenden Kampagnen, wie z. B. der im Herbst
stattfindenden Fairen Woche, aus.
Im Mai gibt es den Weltladentag immer unter einem bestimmten Motto.
Das Motto des 8. Mai 2010 trägt den Titel "Öko + Fair ernährt mehr".
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Der abgebildete Kassenbericht:
Die Handschriften in den Kassenberichten 1995 finden sich auch heute noch in den aktuellen
Kassenbüchern.
Wir sind stolz auf die in den vielen Jahren für die Erzeuger erbrachte Leistung und dankbar für die Unterstützung durch die Ev. luth. Kirchengemeinde St. Martin Raisdorf.
Herzlichen Dank auch an die Stadt und deren hilfreiche Begleitung von Aktivitäten.
Im Juni wollen wir gemeinsam mit der Kirchengemeinde deren Jubiläum und das unseres Weltladens feiern.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, April 2010:
Friedenstanzgruppe, der Ursprung der Figur !
Um eine Schale herum, die das Feuer symbolisiert, sind Menschenfiguren gruppiert.
Die Arme ruhen jeweils zu beiden Seiten auf den Schultern der Nachbarfigur.
Es entsteht der Eindruck von Harmonie und Ausgewogenheit.
Die historische Wurzel dieser Ton-Skulptur liegt im Staat Colima im heutigen Mexiko an
der Pazifikküste.
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In Vorspanischer Zeit war es dort üblich, sich nach Streitigkeiten in dieser Form zu versammeln
und den neu gefundenen Frieden zu zelebrieren. Aus dem Feuer in der Mitte wurde Energie
aufgenommen. Wenn jemand erkrankte, so empfing diese Person - in der Mitte des Kreises stehend -
die Energie aus dem umstehenden Menschenkreis zurück.
Ein Bild der Zusammengehörigkeit und der gegenseitigen Hilfe.
Diese Darstellung, die sich aus diversen erzählten Bruchstücken ergab, haben wir in
völkerkundlicher Literatur *) bestätigt gefunden.
*) Paul Kirchhoff, Arte precolumbio del Occidente de Mexico, 1920er Jahre
Quelle: Katalog GLOBO Fair Trade Partner
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Das Material:
In der traditionellen Form entsteht dieses Produkt aus Ton.
Inzwischen wird das Motiv auch in abgewandeltem Stil und aus anderem Rohmaterial handwerklich
hergestellt, so z.B. aus Speckstein.
Das Bild zeigt, wie Speckstein in Kenia gewonnen wird.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, März 2010:
Dank an Spender !
Immer wieder vertrauen uns Menschen Geldbeträge an weil sie sicher sind, dass diese nicht
nur an eine für sie richtige Stelle gegeben werden, sondern auch ungekürzt und komplett
den Empfänger erreichen.
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Neben den kleineren Beträgen erreichten uns in jüngster Zeit mehrere größere Summen.
Vor einem Jahr haben wir über die Kieler Nachrichten in einem Artikel einem anonymen
Spender unseren Dank ausgedrückt, für den wir einen nennenswerten Betrag weiterleiten
durften.
Auch heute können wir wieder für eine Ende des Jahres auf bekanntem Weg erhaltene
Spende herzlich Dank sagen.
Berichten können wir in diesem Zusammenhang davon, dass wir im Januar eine persönlich im
Laden abgegebene Summe anvertraut bekamen, die als Gegenwert aus dem Verkauf einer
Goldkrone entstanden war.
Diese Idee finden wir nicht nur berichtenswert, sondern sie kann gerne auch aus
unterschiedlichem Anlass nachgeahmt werden.
Im Januar haben wir im Stadtmagazin dargestellt, wie dringend die durch Ihre Spenden
oder durch Ihren Einkauf bei uns unterstützten Projekte auf Hilfe angewiesen sind.
Diese Hilfe können wir mit gutem Gewissen deshalb leisten, weil wir uns durch die
persönlichen Kontakte und durch Berichte vom Einsatz der Mittel selbst überzeugen können.
Beispielhaft dafür soll der unter der Aufzählung der Projekte wiedergegebene Brief dienen.
Diese Projekte sind:
- Die Herstellerinnen der Schutzengel die Frauengruppe in Tiwi in Kenia am Indischen Ozean.
- Die Arbeit von Katrin Rohde in Burkina Faso.
- Das Partnerschaftsprojekt Rukararwe in Uganda.
- Die Arbeit für die Ninos Quemados in Chile.
Aus Chile erhielt der Verein Hilfe für brandverletzte Kinder in Chile e.V. diesen Brief:
Der Grund, weshalb ich diesen Brief schreibe, ist, dass ich mich von ganzem Herzen für die
Hilfe für mich bedanken möchte. Danke für alles, ich bewundere und respektiere Sie.
Ich möchte nun noch ein wenig über mich berichten. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und habe
einen Sohn, der bald 3 Jahre alt wird. Bald werde ich heiraten. Das alles habe ich
den Operationen, die Sie mir ermöglicht haben, zu verdanken.
Jetzt fühle ich mich beinahe wie ein Model. Ich bin sehr glücklich und dankbar für das
Leben. Und ich hoffe, dass Sie noch mehr Mädchen so wie mir helfen können und diese
dann auch sagen können "ich bin schön und glücklich".
Wenn es Gottes Wille war, dass ich diese Verbrennungen erlitt, dann wird dies auch für
etwas gut gewesen sein. Jeden Tag kann etwas Besseres kommen.
Ich wünsche Ihnen das Allerbeste, seien Sie glücklich und dass Gott Sie belohne für alles,
was Sie für mich und andere brandverletzte Kinder tun. Ich danke Ihnen von Herzen.
Ich verabschiede mich mit riesengroßer Dankbarkeit und hoffe, dass meine bescheidenen
Worte freundlich von Ihnen aufgenommen werden.
Die junge Frau erlitt als Kind schwerste Verbrennungen im Gesicht.
Sie schickte mit dem Brief ein Foto von sich mit ihrem kleinen Sohn.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Februar 2010:
Solidarität oder Qualität ?
Fairer Handel und Kaffee - eine Geschichte für sich hat Jubiläum.
Kaum jemand kennt ihn nicht- den ersten Solidaritätskaffee der GEPA aus Nicaragua.
Der Beweis dafür ist, dass wir heute noch auf den damals für unsere Zungen
ungewohnten Geschmack angesprochen werden der mit dem heutigen nicht mehr vergleichbar ist.
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Im Jahr 1980 entschied sich die Fair Handelsorganisation GEPA bewusst für den Import
von Kaffee aus Nicaragua, um den Bauern nach dem Ende der Somoza-Diktatur eine neue
Perspektive zu geben.
" Nicaragua-Kaffee " wurde in
Deutschland zu einem Zeichen der politischen Solidarität mit den Menschen in diesem
mittelamerikanischen Land.
Geschmack und Qualität waren eher Nebensache.
Aber die Aktion hatte Erfolg: Aus den unterdrückten Tagelöhnern wurden mit Hilfe des
Fairen Handels selbstständige Bauern, die heute einen sehr hochwertigen und zum Teil
ökologischen Kaffee anbauen und ihn über ihre Genossenschaften selbst vermarkten!
Heute arbeiten verschiedene Fair Handelsorganisationen mit kompetenten Partnern aus
Afrika, Mittel -und Südamerika zusammen und importieren hochwertigste Rohkaffees aus
vielen Ländern.
Diese Kaffees sind heute Inbegriff einer Verbindung von Qualität und Ethik:
Einfach ein fairer Genuss.
Uns als Weltladengruppe freut es besonders, dass der im Dezember eingeführte
Schwentinentalkaffee aus El Salvador auf Anhieb einen starken Zuspruch fand.
Deshalb an dieser Stelle auch ein Dank an die Vertriebspartner (Eda`s Cafe und Backstube,
Kröger`s Reformhaus, der Land Diele, Obstquelle Schuster, und Tannen Braatz)
für die spontane Entscheidung zur Mitarbeit.
Möglich wurde diese Aktivität im Rahmen einer zügigen und angenehmen Umsetzung der Idee
durch Herrn Burckhardt von naXus MedienService und Herrn Reckmann von FairHandeln unter
der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Susanne Leyk.
Durchsetzen wird sich der Kaffee weiterhin nicht nur durch seinen guten Geschmack, son-dern er wird auch wegen der Exklusivität als besonderes Geschenk viele Liebhaber finden.
Und ganz nebenbei beweisen Sie mit Qualität Solidarität.
In unserem Schaufenster wird dieses Thema für Sie noch anschaulicher.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Januar 2010:
Die Stützen unserer Arbeit.
Der kurze Rückblick auf das Jahr 2009 ist ein guter Anlass um unseren Stützen, den Kunden
und Freunden, für die erwiesene Treue zu unserem kleinen Laden und für die gezeigte
Anerkennung unserer Arbeit ein herzliches Dankeschön zu sagen.
In der sich positiv fortsetzenden Entwicklung unseres Fairen Handels erhalten wir die
Bestätigung für die gute Präsentierung des Sortimentes verbunden mit der
richtigen Artikelauswahl.
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Stellvertretend dafür stehen zwei Beispiele:
Neben der laufenden Beobachtung von mehr oder weniger gut verkauften Artikeln haben wir
attraktiven Perlenschmuck mit viel Erfolg aufgenommen und sortimentsbelebend
wirken verschiedene von der gepa exklusiv für Weltläden entwickelte Artikel
im Lebensmittelsortiment.
Parallel zum Verkauf vermittelten wir im Laden und auch außerhalb Informationen im
Zusammenhang mit dem Handel, über die Erzeuger im Hintergrund und damit in Verbindung
stehende Projekte. Als eine weitere Stärke entwickelte sich die Teilnahme an
Veranstaltungen der Kirchengemeinden und bei der Einschulung.
An namhaften Frühlings- und Herbstmärkten waren wir mit großem Zuspruch seitens der
Besucher vertreten.
Finanziell unterstützten wir die Herstellerinnen der Schutzengel aus Afrika,
die Frauengruppe in Tiwi in Kenia am Indischen Ozean. Hier wird Hilfe deshalb nötig,
weil Lebensmittel durch deren Verteuerung aus eigener Kraft kaum noch bezahlbar sind.
Von einer Klimakatastrophe wurde die Arbeit von Katrin Rohde in Burkina Faso betroffen.
Nach dem von ihr bei uns persönlich gegebenen Bericht vernichtete eine Überschwemmung
Häuser und alles persönliche Hab und Gut. Jede Hilfe wird dringend benötigt.
Das gilt auch für das Partnerschaftsprojekt Rukararwe in Uganda. Dort verendet das Vieh
wegen des ausgebliebenen Regens.
Stabil verläuft die Arbeit der Ninos Quemados in Chile. Mit den Spendengeldern und u.a.
durch ehrenamtlich geleistete Arbeit wird hier jährlich bis zu 30 Kindern mit
Schwerstverbrennungen operative Hilfe zur Linderung ihrer Verletzungen gegeben.
Möglich wird diese Gesamtleistung unserer Gruppe dadurch, dass zusätzlich zu allen sich
ehrenamtlich einbringenden Mitgliedern unserer Gruppe weiterer Halt und Unterstützung
durch deren Partner gegeben wird. Diese setzen sich mit ihrer Kraft ein um die Logistik
des Transportes, Auf- und Abbauarbeiten bei Aktionen zu bewältigen und auch laufend
um auftretende technische Störungen im Zusammenhang mit unserer Arbeit zu beseitigen.
Als eine herausragende und auch für Fremde sichtbare Leistung muss die permanente
Pflege und Gestaltung unseres Internetauftrittes einmal genannt werden.
Für alle Stützen im Hintergrund an dieser Stelle auch ein Dankeschön.
Im Jahr 2010 stellen wir uns wieder allen bekannten und auch weiteren neuen Aufgaben.
So wollen wir u. a. mit Ihnen das 25jährige Bestehen unseres Weltladens feiern.
Für das neue Jahr wünscht Ihnen alles Gute
Ihre Weltladengruppe Raisdorf.
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