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Das Fachgeschäft für fairen Handel
Weltkugel

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      Archiv :

In unserem neuen Archiv werden wichtige, vergangene Ereignisse, Themen und Berichte rund um den Weltladen aufbewahrt.



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, April 2011:

Keramik aus Mexiko !

für draußen und auch drinnen von GLOBO;
Terrassen-Öfen, Blumenkübel, Pflanzgefäße. Tierskulpturen, Friedenstänzer.

Keramik
Unser Lieferant, die Globo Fair Trade Partner GmbH, stellt sich vor:

Seit 1973 ist GLOBO in der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern aktiv. In dieser Zeit führten wir viele neue Produkte in den "Dritte Welt Handel" ein, die den Werkstätten in den Ursprungsländern einen stabilen Absatz ermöglichen, und für unsere Kunden günstige Preise für Qualitätsarbeit bedeuten.
Ziel ist es, keine kurzfristigen Verkaufshits zu produzieren und anzubieten, sondern solche Waren, die dem Partnerbetrieb Arbeit und Einkommen über einen längeren Zeitraum sichern.
Außerdem ermöglicht die direkte und langfristige Zusammenarbeit, dass wir preiswerte Produkte in gleichbleibender bester Qualität anbieten können.

Fairer Handel bedeutet somit: Gutes muss nicht teuer sein.
cerámica
Arbeiten aus Ton

Im Zusammenschluß "Barro unido" (barro = Ton, unido = vereinigt) von sechs Werkstätten werden Friedenstänzer und Tongefäße zum Bepflanzen hergestellt. Diese Kooperation der Werkstätten ermöglicht neben sozialen Fortschritten (z. B. Abschaffung der Sonntagsarbeit) auch die gemeinsame Produktentwicklung und Vermarktung.
Mit dem Verbund bleibt die familiäre Struktur dieser mexikanischen Kleinbetriebe erhalten und somit ein Stück Töpfereikultur.

Grundlage für die Beurteilung und Auswahl der Werkstätten sind auch die Kriterien des Weltladen-Dachverbandes (www.weltladen.de)

  • Eine gerechte und angemessene Bezahlung der Arbeit
  • Ökologisch sinnvolle Produktion (Materialverwendung, Umgang mit Ressourcen, Ab-fallverwertung)
  • Soziales Engagement (Kinder-Betreuung, Förderung von Schulen)
Die Weltladengruppe Raisdorf



Aufbewahrung
Neu in unserem Schaufenster (März 2011):

Das Holzgestell in der Mitte ist das Modell eines Aufbewahrungsgestells für Kleinkinder.

An diesem Gestell wurden die Kinder festgebunden wenn die Mütter arbeiteten und nicht auf sie aufpassen konnten. Früher war das eine häufige Ursache für Verbrennungen, wenn die Kleinen doch ein Möglichkeit fanden sich zu bewegen und damit an das offene Feuer in der Hütte kamen.
Im Fenster sind weitere Arbeiten zu sehen, die auf dem Markt in der Region um Temuco/Chile erstellt wurden.
Es sind Arbeiten der Mapuche, "Menschen der Erde"; (Mapu = Erde - Che = Mensch)

Leihgabe von "niños quemados", Hilfe für chilenische Kinder mit schweren Brandverletzungen e.V.



Am 4. März 2011, zum Weltgebetstag,

hat sich der Weltladen am Gottesdienst in den Kirchengemeinden Dietrichsdorf und Raisdorf mit einem kleinen Stand beteiligt.

Hier einige Bilder dazu.

Stand

Pastorin Liepolt an unserem Stand

Stand

Unser Team "vor Ort" und einiges aus unserem Angebot.

Angebot
Chile
Dieser Gebetstag beschäftigte sich mit Chile unter dem Motto "Wie viele Brote habt ihr?".

Links wurde der Landstrich von Chile symbolisch mit seinen Produkten dargestellt.


Fisch

Ein Hinweis auf die Speisung der 5000 mit fünf Broten und zwei Fischen.

Sologesang
Frauen aus den Kirchengemeinden Raisdorf und Klausdorf gestalteten gemeinsam den Gottesdienst.


Siehe hierzu auch den folgenden Artikel zum Weltgebetstag:



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, März 2011:

Weltgebetstag   2011 !

Teppich

Von chilenischen Frauen speziell für den Weltgebetstag gewebter Teppich

Unter dem Motto "Wie viele Brote habt ihr?" findet dieses Jahr am Freitag, dem 4. März, der Weltgebetstag der Frauen statt, dessen Fokus auf dem südamerikanischen Chile, dem "letzten Winkel der Welt", wie ihn die Chilenen selbst nennen, liegt.
Auch wenn bereits 1936 schon einmal eine Gottesdienstordnung aus Chile kam, ist die heutige Weltgebetstagsbewegung in Chile jung. Denn erst im Jahr 2000 haben Frauen, die in verschiedenen Fraueninitiativen engagiert waren, eine Gruppe gebildet, aus der heraus das Weltgebetstag-Komitee erwachsen ist. Ein Zeichen für ökumenische Tatkraft, die für das überwiegend römisch-katholische Chile (gut 70%) etwas Neues ist.

Auch unter den ca. 15% protestantischen Christinnen und Christen war Ökumene bisher kaum ein Thema, denn ökumenisches Miteinander ist schon geografisch gesehen nicht leicht, da Chile einen Küstenstreifen von 4275km Länge und einer maximalen Breite von 180 km darstellt und es große Unterschiede, sowohl klimatisch als auch gesellschaftlich gibt.
Die 16 Millionen Einwohner des im 16. Jahrhundert von den Konquistadoren besiedelten Landes stellen eine Mischung aller möglichen Ethnien, Nachfahren von Siedlern und Ureinwohnern dar, von denen viele im Hauptwirtschaftszweig, dem Bergbau und vor allem dem Abbau von Kupfer, beschäftigt sind.

Besonders gravierend sind die Extreme zwischen Arm und Reich:
Zwischen 20 und 30% der Einwohner des Landes leben in Armut, vor allem in den ländlichen Regionen.

Hier setzt der Faire Handel mit seinen Grundsätzen an, um die Armut bei den Erzeugern der landwirtschaftlichen Produkte zu lindern.
Die Lieferanten der Fair Handelsorganisationen importieren aus Chile Weine, Honig, Olivenöl, Früchte und Nüsse, sowie Kunsthandwerk und Schmuck.
Durch das Erdbeben im Februar letzten Jahres wurde das Land in seiner gesamten Entwicklung negativ beeinträchtigt. Als besondere Auswirkung auf unser Sortiment können wir berichten, dass die Honigproduktion aus Valdivia ausgefallen ist. Erst ab Mai diesen Jahres können wir mit einer neuen Lieferung rechnen.
In Raisdorf bieten wir außerdem Wein und Olivenöl aus Chile an. Und wir haben vor, das Sortiment zu erweitern.

Für die Weltladengruppe Raisdorf wurde der Artikel von
Marcel Rothenstein
geschrieben, Schüler am FSG in Preetz.



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Februar 2011:

Personalnotstand im Weltladen!!

Wir sind eine nette Gruppe von 10 Personen, die sich für den Fairen Handel einsetzt, d.h. über dessen Grundsätze und Produkte informiert und sie im Weltladen verkauft.
Das tun wir indem wir das Sortiment für unseren kleinen, aber feinen Laden gemeinsam auswählen, einkaufen und die Verkaufszeiten besetzen.
Jeder von uns bestimmt selbst wie viele Stunden sie/er ehrenamtlich investieren kann oder will.
Im letzten Jahr begingen wir das 25 jährige Jubiläum unserer Gruppe.
Zum Zeitpunkt der Gründung hatte unsere Gruppe mehr als 25 Mitglieder. Die Anzahl der mitarbeitenden Personen schrumpfte nach und nach, bis auf die Hälfte des ursprünglichen Standes.
Vor vier Jahren haben wir schon einmal einen Aufruf initiiert, um neue Ehrenamtliche für unsere Weltladengruppe zu gewinnen, mit Erfolg. Ehemalige Mitarbeiterinnen fanden wieder zu uns zurück und zusätzlich halfen auch Neue mit.
Aus unterschiedlichen Umständen ging in jüngster Zeit die Möglichkeit des Mitwirkens an der Gruppenarbeit drastisch zurück.
Einige neue Unterstützer kamen zum Jahresende dazu, aber trotzdem:

Wir brauchen dringend weitere tatkräftige Unterstützung, um die verschiedenen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Unser Hauptanliegen, die Verkaufszeiten zu besetzen, ist kaum noch möglich.

Haben Sie ein bisschen persönlichen Freiraum, sind evtl. auch neugierig und interessiert, was sich hinter der Herstellung der Produkte verbirgt und möchten Menschen helfen?
Vielleicht haben Sie ein wenig Zeit für die Faire Handels-Welt zu verschenken?
Sie machen damit sich und den bäuerlichen und handwerklichen Produzenten in der Einen Welt ein nachhaltiges Geschenk.

Kommen Sie doch einfach vorbei oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns darüber sehr.
Denn wir brauchen dringend Hilfe. Wenn Sie neugierig geworden sind erfahren Sie noch mehr über uns unter
www.weltladen-raisdorf.de
Auch diese Seiten werden ehrenamtlich erstellt.


Hertrud Lensch
für die Weltladengruppe Raisdorf

Team Das Weltladen Team im Januar 2011.



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Januar 2011:

Fair handeln !

Zu Beginn dieses kurzen Rückblicks auf das Jahr 2010 ist es uns ein großes Anliegen Ihnen, unseren Kunden und Freunden, ein herzliches Dankeschön dafür zu sagen, dass Sie wieder treu zu uns gehalten haben und damit unserem kleinen Laden und uns Anerkennung für unsere Arbeit zeigten. Das tat gut.

Sie bestätigen uns immer wieder wie attraktiv wir den Laden gestalten und das Sortiment präsentieren.
So haben wir auch in diesem Jahr wieder gerne und gut mit unseren Fairen Artikeln aus dem gesamten Sortiment gehandelt. Zusätzlich haben Sie Informationen über die Erzeuger im Hintergrund und damit in Verbindung stehende Projekte erhalten.

Engel
Das heißt, bei uns erhalten Sie ehrenamtlich eine Leistung in mehrfacher Hinsicht und sowieso die gute Qualität der Artikel zu fairen Preisen.
Wir sind eben etwas anders als die Anderen.

Das zieht Kreise.
Mit diesem oben genannten Hintergrund wurde unser Stadtkaffee geboren. Er verkauft sich nach wie vor mit großem Erfolg nicht nur bei uns im Laden sondern auch in Raisdorf im Reformhaus und bei Eda´s Backstube und dem Cafe in Klausdorf.
Für bestimmte Artikel haben wir regelmäßig treue "Großabnehmer" für deren Büro oder für den Verkauf in der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule.
Für die von der Stadt geehrten Jubilare gibt es in deren Präsent den Schwentinentalkaffee. Präsenttaschen erstellen wir als Geschenke im Auftrage der Stadtverwaltung und auch für den Träger unseres Weltladens, die Ev. luth. Kirchengemeinde St. Martin.

In guter Zusammenarbeit stehen wir mit weiteren Kirchengemeinden, der Philippus-Kirchengemeinde in Klausdorf und der Paul-Gerhard-Kirche in Kiel-Dietrichsdorf. Auch an schulischen Anlässen finden Sie uns traditionsgemäß, wie z. B. bei der Einschulung.

Global denken - lokal handeln.
Nun beschränkt sich unsere Arbeit nicht nur auf das Gebiet des Verkaufens. In der Konvention des Weltladen Dachverbandes wird auch Information und Bildungsarbeit als Aufgabengebiet der Weltläden beschrieben.
Im Rahmen des Bildungskonzeptes "Globales Lernen" haben die Schulen zwischenzeitlich in ihren Stundenplänen Raum für den Erwerb von Kompetenzen geschaffen, die wir brauchen, um als Weltbürger in verantwortlicher und nachhaltiger Weise zu leben.
Über diesen Weg wird auch uns Gelegenheit gegeben, die Idee des Fairen Handels über den Verkauf hinaus öffentlich zu machen. Dies geschieht durch die gezielte Teilnahme an Unterrichtsstunden und umgekehrt durch Besuche der Klassen im Weltladen, um das Gehörte durch das praktische Beispiel in unterschiedlicher Weise anschaulich zu machen.
Damit wird der Weltladen ein außerschulischer Lernort.

Ganz große Freude macht allen Beteiligten ein Ansatzpunkt der noch vor der schulischen Ausbildung liegt. Das ist die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten.
Hier erfahren schon die Kleinsten unserer Gesellschaft mit spielerischen Mitteln wie es in der außereuropäischen Welt aussieht, wie mit geringen Mitteln viel Hilfe gegeben werden kann. So wie an dem Beispiel, wie durch den Kauf von gut schmeckenden Mango-Monkeys Kindern auf den Philippinen aus dem "Knast" geholfen wird und für sie Perspektiven für die Zukunft geschaffen werden.

Für das an unserer Arbeit gezeigte Interesse und die Hilfen bei der Zusammenarbeit sagen wir den Schulleitungen, den Lehrerinnen, den Lehrern und den Erzieherinnen herzlichen Dank.
Für das nächste Jahr haben wir gemeinsam vereinbart, mit noch mehr Spaß an der Sache voranzuschreiten.

Am Freitag, den 18. Juni, feierten wir Jubiläum. 25 Jahre Weltladengruppe Raisdorf.
Mit Spannung sahen wir dem auf uns zukommenden Tag entgegen, denn wir hatten ein umfangreiches Programm mit den unterschiedlichsten Angeboten vorbereitet.
Es lief die Fußball WM und ausgerechnet an diesem Tag spielte unsere Nationalmannschaft. Abends stellten wir völlig geschafft fest, dass unsere anfängliche Nervosität unbegründet und es ein rundherum gelungener Tag war. Was unsere Fußballer nicht von sich behaupten konnten.

    In Kontakt stehen wir zu den Ihnen bekannten Projekten die sind:
  • Das Partnerschaftsprojekt Rukararwe in Uganda.
  • Zu Katrin Rohde in Burkina Faso mit ihren Straßenkindern.
  • Zur Arbeit der Ninos Quemados die in Chile schwer brandverletzten Kindern helfen. Das Erdbeben im Frühjahr hat dort den größten Teil des Krankenhauses zerstört.
  • Die Frauengruppe in Tiwi in Kenia, Herstellerinnen der Engel aus Afrika. Mit jedem, auch für Freunde und Bekannte, erworbenen Engel wird sichtbar ein ungewöhnliches Geschenk erworben und eine große direkte Hilfe geleistet.
Für alle unsere Stützen im Hintergrund an dieser Stelle auch ein Dankeschön dafür, dass sie uns helfen, den "Laden" am Laufen zu halten.

Kommen Sie gut, auch mit Hilfe der "Schutzengel" aus Afrika, durch das Jahr 2011.


Die Weltladengruppe Raisdorf



Advent
Der lebende Adventskalender!

Wie in den vergangenen Jahren wurde auch in diesem Dezember an unterschiedlichen Türen in Schwentinental ein "lebender Adventskalender" praktiziert.
Am Dienstag, den 14. Dezember 2010 tat sich ab 18 Uhr für alle Interessierten "eine Tür bei unserem Weltladen auf". Bei Schnee und Minustemperaturen drängten sich viele Besucher in unseren kleinen Raum.
Es wurden Advents- und Weihnachtslieder gesungen und Pastor Grottke hielt eine Andacht. Dazu wurde bei Kerzenlicht Punsch, Säfte, Stollen und Schmalzbrot angeboten.



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Dezember 2010:

Sehr geehrte Kunden und Kundinnen,
liebe Freunde des Weltladens,

in den Wintermonaten haben wir für Sie von Akar Wohlfühlsocken für Kinder und Erwachsene, Pulswärmer, richtig dicke Schals und die beliebten Schals aus Wolle/ Seidegemisch in vielen verschiedenen Farben und Größen im Sortiment.
Weiterhin sind Umhängetaschen aus Filz und Filzblumen dieses Anbieters im Angebot.

Engel

Arbeit in der Weberei

Wer, was ist Akar?
Akar ist ein deutsches Importunternehmen, welches zur Entwicklung der Werkstätten von NEPRA e.V. gegründet wurde. Nepra setzt sich zusammen aus Nepal und Lepra.

Nepal
Das Land mit den höchsten Bergen der Erde.
Doch seine Bewohner müssen mit einem der niedrigsten Lebensstandards der Welt auskommen. Es ist das zwölftärmste Land der Welt.

Lepra
Unter den Bedingungen der Isoliertheit dieses Landes, der mangelnden Information und vor allem der drückenden Armut mit chronischer Unterernährung eines Teils der Bevölkerung und unzureichender bis fehlender medizinischer Behandlungsmöglichkeit, hat sich die in Europa seit dem Mittelalter ausgerottete Krankheit hier bis in die heutige Zeit mit all ihren physischen und sozialen Folgen halten können.
Immer noch viele Leprakranke und inzwischen Geheilte, die durch irreparable Folgeschäden behindert sind, bedürfen der Unterstützung.
Da die Behandlung der Lepra inzwischen sehr effektiv geworden ist, steht diese Krankheit vor der Ausrottung. Durch die Mithilfe vieler ist damit zu rechnen, dass diese Geißel der Menschheit vom Angesicht der Erde verschwindet - vielleicht schon innerhalb der nächsten Jahre.
Denn die Behandlung selbst ist nicht kompliziert und mittlerweile auch in den entlegenen Gebieten Nepals verfügbar. Doch die einmal eingetretenen Behinderungen bleiben meist irreversibel, so dass die Versorgung danach noch lange eine Aufgabe sein wird.
Dieses Projekt ist eines von ganz wenigen, das sich um diese Menschen kümmert.

Das Projekt
Es wurde aufgebaut von dem deutschen gemeinnützigen Verein NEPRA e.V., ursprünglich als rein medizinische Hilfe.
Doch wurde bald klar, dass auch geheilte Leprakranke von der Gesellschaft immer noch als Aussätzige behandelt wurden und damit weiterhin zum Betteln verurteilt waren. Und so wurde die Reha-Werkstatt ins Leben gerufen.
Im Laufe der Jahre ist das Projekt immer selbstständiger geworden und auch die Leitung konnte erfolgreich in die Hände des nepalesischen Vereins New Sadle übergeben werden.
Die Produkte aus den Werkstätten von New Sadle finden inzwischen Abnehmer in verschiedenen Ländern weltweit. Doch den wesentlichen Beitrag zum Projekt leisten die deutschen und österreichischen Weltläden und ihre KundInnen, die die Waren mit dem nepalesischen Namen AKAR erhalten.
Die Werkstätten engagieren sich für ökologisch verträgliche Produkte. Bei allen Produktionsprozessen wird auf die vor Ort erreichbare Umweltfreundlichkeit geachtet.
Die Werkstätten bieten vor allem den Behinderten, aber auch rechtzeitig Geheilten, die frei von Behinderung sind, eine Berufsausbildung und einen Arbeitsplatz an, Bedürftige und Unterprivilegierte werden bevorzugt.
Sie vermitteln so den von Lepra Geheilten eine Rehabilitation, die die vormals von der Gesellschaft Ausgestoßenen wieder physisch, psychisch und sozial integriert.
Auch die Behinderten erhalten eine feste Entlohnung für ihre Arbeit - unabhängig von der Anzahl der Krankheitstage. Übernahme des Schulgeldes für die Kinder. Kostenlose medizinische Betreuung. Unterkunft im Alter. Und selbstverständlich gibt es weder Nacht- noch Kinderarbeit.

Durch den Kauf der Produkte tragen Sie dazu bei, den Ärmsten der Armen ein Hereinwachsen in ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, ohne betteln zu müssen, einfach durch fairen Lohn für ihre Arbeit.


Die Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, November 2010:

    ROTBUSCHTEE STÄRKT !!!

Tee

Mitarbeiter der Rooibos Co-operative

Der Rotbuschtee passt gut in den November, wenn die Zeit der Erkältungen kommt, denn Rotbuschtee stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und kann vor Schnupfen und grippalen Infekten schützen.

Der Rotbuschtee wächst seit Jahrtausenden in den Cedar-Bergen nahe Kapstadt in Südafrika.
Der Strauch sieht aus wie eine Zwergkiefer, wird eineinhalb Meter hoch und kann erst nach eineinhalb bis zwei Jahren geerntet werden.
Die Zweige werden per Sichel oder Maschine abgeschnitten und gebündelt. Dann zerkleinert und zerquetscht.
Nun werden die Rotbusch-Stücke fermentiert. Dabei färben sich die grünen Blätter rot-braun. Diese Farbe hat auch der Tee nach dem Aufguss.

Bei der Zubereitung des Tees muss man einiges beachten.
Pro Tasse gibt man einen gehäuften Teelöffel voll oder einen Teebeutel in die Kanne. Man erhitzt Wasser bis zum Siedepunkt, übergießt den Tee und lässt ihn zwei bis drei Minuten zugedeckt ziehen.
Der Tee besitzt von Natur aus eine gewisse Süße; viele Verwender brauchen daher kein weiteres Süßungsmittel.
Früher ist er wild gewachsen. Seit dem Jahr 1930 gibt es riesige Plantagen.
(Quelle: Auszug aus Natürlich 11.09)

Bio-Rotbuschtee der Weltläden wird nicht in einer Großplantage produziert.
Der Lieferant El Puente bezieht ihn von der Wuppertal Original Rooibos Cooperative, ehemals Wupperthal Farmers Association (WOFA), Südafrika.
Das ist der Zusammenschluss von 84 Kleinbauern, die sich dem biologischen Anbau von Rotbuschtee verschrieben haben. Die Mitglieder der Kooperative arbeiten eng zusammen, erhalten Weiterbildungen und Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Produkte unter eigener Marke.
Wesentliches Ziel dabei ist die Förderung von Frauen als Bäuerinnen, die dazu ermutigt werden, sich als selbständige Mitglieder in der Kooperative zu engagieren.

Die Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Oktober 2010:

Liebe Schwentinentaler,
vielen von Ihnen ist     das Schutzengelprojekt in Tiwi/Kenia     ja schon bekannt.

Engel

Engel aus dem Frauenprojekt "Engel für Afrika" Tiwi in Kenia
Das Frauenprojekt " Engel für Afrika", ein Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe in Tiwi/Kenia, unterstützt die in großer Armut lebenden Frauen und Kinder.
Christine Rottland ging mit ihrem Mann nach Kenia, um nach der Pensionierung dem "Deutschen Winter" zu entfliehen und dort einige Monate im Jahr den Ruhestand zu genießen.
Durch die Nachbarschaft im kenianischen Alltag wurde es Christine Rottland schnell bewusst, was Leben unterhalb der Armutsgrenze bedeutet. Durch ihre Kenntnisse in Suaheli und dem Leben mit den Müttern und ihren Kindern, erhielt sie schnell einen Zugang zu der Kultur und erlebte die übergroße Armut hautnah mit.
Im Sommer 2001 bat eine junge Mutter, Mama Salim, um Hilfe für die Operation ihres 6 jährigen Sohnes. Christine Rottland machte deutlich, dass man nur durch Arbeit einen Lohn erhalten kann.
So entstand das erste Engelchen. Schnell sprach sich dieses Projekt bei den Frauen herum und es wurden weitere alleinerziehende Frauen, ohne jegliche Schulausbildung und ohne je in einem Arbeitsprozess integriert gewesen zu sein, eingearbeitet.
Heute arbeiten 54 Frauen in dem Engelprojekt und verdienen für sich, ihre Kinder und die gesamte Familie den Lebensunterhalt.

Christine Rottland hat in Deutschland viele Helfer gefunden, die den Verkauf der Engel ehrenamtlich unterstützen. So entstand ein kleines Dorf mit Schule, Montessori-Kindergarten, Küche und Arbeitsräume für die Häkelfrauen.

Es wurde ein Verein und eine Stiftung gegründet, der ASANTE e.V. Asante heißt in der Landessprache Suhaheli: Danke !

    Heute unterstützt Asante e.V. folgende Projekte:
  • Schulbildung
  • Schulspeisung für 640 Kinder
  • Patenschaften Waisenkinder
  • Patenschaften Schulkinder
  • Frauenprojekt "Engel für Afrika"
Am 09. Oktober fahren mein Mann und ich nach Kenia, um dort vor Ort in bescheidenem Umfang zu helfen und Materialien für die Häkelfrauen zu liefern. Gleichzeitig werden Patenschaften gepflegt und durch die Übergabe der gesammelten Spendengelder soll der Bau eines weiteren Klassenzimmers mit Bänken und Stühlen ermöglicht werden.
Zu meiner großen Freude haben einige unserer Kunden schon einen Spendenbetrag abgegeben. Bei Ihnen Allen möchte ich mich auf diesem Wege recht herzlich bedanken.
Nach unserer Rückkehr werde ich gerne ausführlich berichten.

Birgit Schöneck
Die Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, September 2010:     Fair - schmeckt - mir!

Mangojunge

Basis der Mangoprodukte aus den Philippinen, die der Faire Handel verkauft, ist die Carabao-Mango. Diese Sorte ist eine der Schmackhaftesten.

Es ist schon einige Monate her. Mein Sohn war bei einer ehemaligen Schulkollegin zum Geburtstag eingeladen.
Geschenkwunsch : ein Buchgutschein.
Sehr ideenlos ist es, nur einen Briefumschlag mit einem Gutschein zu verschenken, so wurden noch zwei Riegel fair gehandelte Schokolade drauf geklebt.
Pünktlich erschienen wir bei der Gastgeberin, trafen sie aber nicht an. Mit uns warteten eine Freundin und deren Mutter. Letztere warf einen Blick auf den Briefumschlag mit den fairen Schokoriegeln.
"Bio und faire Schokolade, was ist das denn? Das kann doch gar nicht schmecken!"

Und ob, können wir da nur sagen. Faire und Bio-Schokolade und auch alle anderen Produkte schmecken.
Das beweisen die steigenden Umsatzzahlen des Fairen Handels und auch die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden unseres Ladens.

Die Schokolade schmeckt sicherlich anders als andere, allein dadurch, dass sie anstelle des weißen Zuckers braunen Rohrzucker aus den Philippinen verwendet.
Dieser Zucker sorgt auch für eine braune Färbung der weißen Schokolade. "Hmmm; schmeckt die lecker:", waren sich die Kinder und Erzieherinnen einer Kindergartengruppe einig.

Ein weiteres Beispiel ist der Schwentinentalkaffee.
Die Kunden vermitteln uns, dass er besonders schmackhaft ist. Nicht von ungefähr hat sich der Schwentinentalkaffee zum Verkaufsschlager entwickelt.
"Er verbreitet schon beim Öffnen ein tolles Aroma", so Frau Martin aus dem Rathaus.
Auch wenn schon längst nicht mehr die politische Motivation an erster Stelle verkaufsentscheidend für Faire Produkte ist, war auch diese Ebene namengebend für das Motto der
diesjährigen bundesweiten Fairen Woche (11.09.-25.09.):

Fair - schmeckt mir - !

Es schmeckt gut, zu wissen, dass der Produzent für sein Produkt ein existenzsicherndes Einkommen zu sozialverträglichen Arbeitsbedingungen erhält und, wo möglich, nach Kriterien des ökologischen Landbaus arbeiten kann.
Haben auch Sie ein Lieblingsprodukt aus dem Fairen Handel oder wollen Sie eines oder mehrere kennen lernen?
Wir freuen uns auf Sie, teilen Sie uns Ihre Erfahrung mit.

Die Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, August 2010:

Jubiläum   25 Jahre Weltladengruppe

Jubi25

Hertrud Lensch mit Frau Bürgermeisterin Susanne Leyk und Frau Pastorin Simone Liepolt im Gespräch nach deren Grußworten zu unserem Jubiläum.

Am Freitag, den 18. Juni, sahen wir mit Spannung dem auf uns zukommenden Tag entgegen.
Fragen gingen uns durch den Kopf:
Waren wir für diesen Tag sorgfältig genug vorbereitet?
Haben wir die richtigen Programmpunkte ausgewählt und wie klappt es mit der Durchführung? Wird das Programm unsere Gäste, Besucher richtig ansprechen?
Macht das Wetter mit, denn wesentliche Teile spielen sich vor dem Laden ab?
Und nicht zu zuletzt würden wir erst abends die Antwort auf die Frage erhalten: Welchen Einfluss auf Besuchswillige nimmt das im Rahmen der Fußball-WM nachmittags stattfindende Spiel Deutschland gegen Serbien?

In lieb gewonnener Tradition gratulierten als Erste die Kinder des ev. Kindergartens Raisdorf mit ihren Liedern.
Frau Pastorin Liepolt ließ zu Beginn ihres Grußwortes rückblickend 25 Jahre Weltladen Revue passieren. Dabei respektierte sie das Durchhaltevermögen der langjährig im Ehrenamt mitwirkenden Frauen besonders deshalb, weil das Ergebnis dieser Arbeit nicht unmittelbar sichtbar wird.
Für die Zukunft wünschte sie weiterhin viel Kraft.
Frau Bürgermeisterin Leyk erinnerte sich mit ihren Grußworten u. a. an die Zeit, als die Frauen noch im Eingang zur Bücherei jeweils freitags wenige Stunden ein im Vergleich zu heute kleines Sortiment anboten.
Beide Damen betonten, dass der Weltladen ein wichtiger Teil im Gesamtbild der Gemeinde ist. Das macht uns stolz, denn so haben wir uns noch nie gesehen. Ihre Worte geben uns Mut zum Weitermachen.

Als Bestätigung dieser Aussage werten wir die zahlreiche Anwesenheit von Personen aus dem Kreis der Stadtvertretung, aus der Verwaltung, aus dem Kirchenvorstand, aus dem Umfeld des Fairen Handels und von Kunden und Freunden.
Diese nutzten den ganzen Tag über die Gelegenheit zum Stöbern und Einkaufen in unserem Laden.
Auch Kinder des ev. Kindergartens Klausdorf machten ihren zugesagten Besuch wahr. Zusammen mit anderen Kindern töpferten sie mit Fred Bitahwa. Die von ihnen hergestellten Kunstwerke hat Fred fachmännisch glasiert und gebrannt. Inzwischen wurden sie von ihren kleinen Künstlern abgeholt.

Guten Zuspruch fand das angebotene vegetarische Buffet, die verschiedenen Getränke, u. a. aus der Obstquelle Schuster und die Kuchen aus den Backstuben unserer Frauen.
Aufgrund der großen Nachfrage nach dem Lieferanten des vegetarischen Buffets, geben wir an dieser Stelle dessen Adresse bekannt: Geschmacksache Naturkost, Lutherstr. 7, 24114 Kiel, 0431 2472498.

Während des Fußballspiels übernahm eine Nachbarin die Rolle des Reporters. So erfuhren auch wir vom Balkon aus den aktuellen Verlauf des weniger erfolgreichen Duells.
Mit Gitarrenbegleitung sang Ahmed-Mohammed Rashid Lieder aus dem Sudan. Wir freuten uns, dass er auf diese Weise seinen Geburtstag mit Freunden, u.a. Lehrer unserer Realschule, bei uns feierte.

Der Sventana Chor aus Klausdorf trat am Nachmittag in großer Besetzung im Laden auf. Die Frauen brachten in einem umfangreichen und vielseitig zusammengestellten Programm die Klasse ihrer Stimmen zur Geltung. Davon konnten wir nicht genug hören.

Bollywood: 5 Frauen beeindruckten in phantastischen bunten Gewändern durch ihre graziösen Bewegungen und exakte Choreografie zu indischer Musik. Leider gab es keine Zugaben wegen eines Folgetermins.

Die Märchenerzählerin Christiane Delfs-Findeisen hatte mit ihren Märchen aus Afrika, Asien und Südamerika in den auf der Wiese um sie herum gruppierten Kleinen und Großen gebannt lauschende Zuhörer.
Die Spannung zwischen den nachdenklich machenden und für unser Märchenempfinden teils fremden Gedanken, verstärkte sie durch schwingende Klänge mit einer Klangschale.

Mit Saxophon und Klavier bot "THE REAL DUO" ein besonderes und nur noch selten zu hörendes Musikerlebnis, von dem alle Zuhörer vom ersten bis zum letzten Ton in ihrem ganzen Empfinden mitgenommen wurden.
Mit diesem Höhepunkt fand der Tag unseres Jubiläums einen harmonischen und lang nachklingenden Abschluss.
Abends stellten wir völlig geschafft fest, dass es ein rundherum gelungener Tag war und unsere anfängliche Nervosität unbegründet.

Danke sagen wir für die unterstützende Begleitung durch die politische und die Kirchengemeinde ohne deren Hilfe uns dieses Fest nicht möglich geworden wäre.
Danke auch für die an diesem Tag erhaltenen Spenden in Höhe von 155,60 € die wir dem Partnerschaftsprojekt unserer Kirchengemeinden in Rukararwe/Uganda zugestellt haben.
In diesem Betrag ist die Spende eines Kindes aus der 6. Klasse unserer Realschule enthalten, das spontan seine gesammelten Cent-Münzen aus einem Marmeladenglas auf den Ladentisch schüttelte. Das zu sagen war uns wichtig.
Die Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Juli 2010:

Frauen im Fairen Handel - eine Brücke zwischen Süd und Nord

Reisfrauen

Frauen sind durch Armut und aufgrund ihres Geschlechtes doppelt benachteiligt:
Nach einer Studie des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zur Weltfrauenkonferenz in Peking tragen Frauen weltweit mehr als die Hälfte der Gesamtarbeitslast, zwei Drittel davon sind jedoch unbezahlt.
Der Faire Handel bietet Lösungsansätze zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika: Frauen erhalten häufig zusätzliche Verdienstmöglichkeiten.
Unbezahlte Arbeit wird in der selbstorganisierten Gruppe zur bezahlten Arbeit. Dies verbessert nicht nur das Familieneinkommen, sondern auch das Ansehen der Frauen.

Im Fairen Handel gibt es reine Frauenprojekte, die über Fair Handelsorganisationen wie gepa, El Puente, dritte-welt partner und BanaFair ihre Produkte vermarkten.
Die Frauenförderung gehört zu den TransFair-Kriterien.

Auch in Deutschland spielen Frauen im Fairen Handel eine besondere Rolle. Viele setzen sich in Weltläden, entwicklungspolitischen Gruppen und Initiativen für die Handelspartner im Süden ein.
Und nicht zuletzt tragen Frauen im Fairen Handel als Kundinnen maßgeblich dazu bei, den Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Lateinamerika und Asien eine Perspektive zu geben.

Quelle: Stark gekürzt entnommen aus Faire Woche Hintergrundtexte 2008.

Ihre Weltladengruppe Raisdorf

team 1

Die Weltladengruppe 2004



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Juni 2010:

Jubiläum   ---   Südafrika   Fußball

In diesen Monat fallen für uns zwei wichtige Jubiläen.
Die ev. luth. Kirchengemeinde St. Martin besteht seit 50 Jahren. Das begeht sie mit einer Festwoche vom 13. bis zum 20.Juni.
Die Kirchengemeinde St. Martin ist der Träger unseres Weltladens.
Unsere Gruppe besteht seit 25 Jahren.
So gab es keinen geeigneteren Anlass, um diese Jubiläen gemeinsam zu begehen.
Wir werden beim Sommerfest um die Kirche am 13.Juni dabei sein.
Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten fällt auf Freitag, den 18. Juni, mit einem bunten Programm im und um den Weltladen.

Kirche
Alle Freunde und Förderer unseres kleinen Ladens sind herzlich eingeladen!
Laden

Wir werden für Sie ein kleines aber feines Buffet vorbereiten.
Zusätzlich wollen wir Sie mit selbstgebackenem Kuchen und selbstverständlich Fairem Kaffee und anderen Getränken bewirten.
In einem locker ablaufenden Rahmenprogramm werden Sie unterschiedliche Musikdarstellungen erleben.
Spannenden Märchen können Sie zuhören.
Erleben Sie, wie Kunsthandwerk (Keramik) entsteht.
Und was bietet sich in diesem Monat dringend an und darf nicht vergessen werden?
Mit dem Thema Fußball, speziell mit dem runden Leder, können Sie sich kurzweilig auseinandersetzen. Natürlich nur dann, wenn sie nicht vor dem Fernsehgerät sitzen und durch ein spannendes Spiel von einem Besuch bei uns abgehalten werden.

Fussball
Fussball

Damit sind wir bei der gerade stattfindenden Fußballweltmeisterschaft und in Südafrika angekommen.
Sie finden in unserem Sortiment auch Artikel aus Südafrika.
So z.B. Wein, Rosinen und selbstverständlich den nur dort erzeugten Rotbuschtee.
Die jetzt neugierig gewordenen Sportler unter Ihnen und speziell die Fußballer werden bei uns handgenähte fair hergestellte Bälle finden. Diese kommen allerdings nicht aus Südafrika.
Auf dem Bild sind Fußballnäher aus Pakistan zu sehen.

Unter dem Motto "Fair Pay - Fair Play" wurde auch schon während der WM 2006 auf das Thema aufmerksam gemacht.
"Denn Fußbälle nähen ist kein Kinderspiel, sondern harte und oft schlecht bezahlte Handarbeit", so damals der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages.

Ihre Weltladengruppe Raisdorf



Osterbasar auf Gut Altenhof

Am Wochenende, dem 27. und 28. März beteiligten wir uns, wie schon in den Jahren zuvor, am Frühlings- Ostermarkt auf Gut Altenhof.

Trotz Umstellung auf die Sommerzeit klappte alles gut bei dem nicht unerheblichen Aufwand beim Transport unser Waren und dem Einsatz unser Mitarbeiterinnen!
Und das finanzielle Ergebnis für unsre Projekte war auch ganz passabel.

Altenhof
Altenhof
Altenhof



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Mai 2010:

Das erste Kassenbuch im neuen Laden

Kassenzettel

Etwas Historie:
1984
Aus der Initiative des Friedenskreises wird die Idee zur Eröffnung eines Weltladens geboren.
1985
Einkauf bei der GEPA. 8 Frauen und 1 Mann stellen sich zur Verfügung, jeden Freitagnachmittag im Vorraum der Gemeindebücherei fair gehandelte Produkte zu verkaufen.
1995
Anmietung eines Ladens. Nach Renovierung und Einrichtung wird ein lebendiges Eröffnungsfest gefeiert. Durch die ehrenamtliche Mitarbeit vieler Raisdorfer Frauen im Weltladen kann eine tägliche Öffnungszeit eingerichtet werden.

Anfänge und heute:
Zur Zeit des Beginns unserer Verkaufsaktivitäten in 1985 gab es laut Wikipedia, Fairer Handel, etwa 350 Weltläden in Deutschland. Die Anzahl wird für heute im Kalender "Eine Welt 2010" des Harms Verlages mit etwa 800 angegeben.
Mehr Leben und größere Aufmerksamkeit seitens der Verbraucher erfuhr der Faire Handel in den neunziger Jahren, als die ersten Initiativen für Fair-Trade-Siegel entstanden.
Verstärkt wird die Umsetzung der Idee zusätzlich durch in der Zwischenzeit entstandene Vernetzungen auf nationaler und internationaler Ebene.
Für den Kunden drückt sich das in periodisch wiederkehrenden Kampagnen, wie z. B. der im Herbst stattfindenden Fairen Woche, aus.
Im Mai gibt es den Weltladentag immer unter einem bestimmten Motto.
Das Motto des 8. Mai 2010 trägt den Titel "Öko + Fair ernährt mehr".

Der abgebildete Kassenbericht: Die Handschriften in den Kassenberichten 1995 finden sich auch heute noch in den aktuellen Kassenbüchern.

Wir sind stolz auf die in den vielen Jahren für die Erzeuger erbrachte Leistung und dankbar für die Unterstützung durch die Ev. luth. Kirchengemeinde St. Martin Raisdorf. Herzlichen Dank auch an die Stadt und deren hilfreiche Begleitung von Aktivitäten. Im Juni wollen wir gemeinsam mit der Kirchengemeinde deren Jubiläum und das unseres Weltladens feiern.

Ihre Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, April 2010:

Friedenstanzgruppe,   der Ursprung der Figur !

Um eine Schale herum, die das Feuer symbolisiert, sind Menschenfiguren gruppiert. Die Arme ruhen jeweils zu beiden Seiten auf den Schultern der Nachbarfigur.
Es entsteht der Eindruck von Harmonie und Ausgewogenheit.
Die historische Wurzel dieser Ton-Skulptur liegt im Staat Colima im heutigen Mexiko an der Pazifikküste.

Tanzkreis
Speckstein
In Vorspanischer Zeit war es dort üblich, sich nach Streitigkeiten in dieser Form zu versammeln und den neu gefundenen Frieden zu zelebrieren.
Aus dem Feuer in der Mitte wurde Energie aufgenommen. Wenn jemand erkrankte, so empfing diese Person - in der Mitte des Kreises stehend - die Energie aus dem umstehenden Menschenkreis zurück.

Ein Bild der Zusammengehörigkeit und der gegenseitigen Hilfe.

Diese Darstellung, die sich aus diversen erzählten Bruchstücken ergab, haben wir in völkerkundlicher Literatur *) bestätigt gefunden.
*) Paul Kirchhoff, Arte precolumbio del Occidente de Mexico, 1920er Jahre Quelle: Katalog GLOBO Fair Trade Partner

Das Material:
In der traditionellen Form entsteht dieses Produkt aus Ton.
Inzwischen wird das Motiv auch in abgewandeltem Stil und aus anderem Rohmaterial handwerklich hergestellt, so z.B. aus Speckstein.
Das Bild zeigt, wie Speckstein in Kenia gewonnen wird.

Ihre Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, März 2010:

Dank an Spender !

Immer wieder vertrauen uns Menschen Geldbeträge an weil sie sicher sind, dass diese nicht nur an eine für sie richtige Stelle gegeben werden, sondern auch ungekürzt und komplett den Empfänger erreichen.

Spende
Neben den kleineren Beträgen erreichten uns in jüngster Zeit mehrere größere Summen.
Vor einem Jahr haben wir über die Kieler Nachrichten in einem Artikel einem anonymen Spender unseren Dank ausgedrückt, für den wir einen nennenswerten Betrag weiterleiten durften.
Auch heute können wir wieder für eine Ende des Jahres auf bekanntem Weg erhaltene Spende herzlich Dank sagen.

Berichten können wir in diesem Zusammenhang davon, dass wir im Januar eine persönlich im Laden abgegebene Summe anvertraut bekamen, die als Gegenwert aus dem Verkauf einer Goldkrone entstanden war.
Diese Idee finden wir nicht nur berichtenswert, sondern sie kann gerne auch aus unterschiedlichem Anlass nachgeahmt werden.

Im Januar haben wir im Stadtmagazin dargestellt, wie dringend die durch Ihre Spenden oder durch Ihren Einkauf bei uns unterstützten Projekte auf Hilfe angewiesen sind.
Diese Hilfe können wir mit gutem Gewissen deshalb leisten, weil wir uns durch die persönlichen Kontakte und durch Berichte vom Einsatz der Mittel selbst überzeugen können.
Beispielhaft dafür soll der unter der Aufzählung der Projekte wiedergegebene Brief dienen.

Diese Projekte sind:

  • Die Herstellerinnen der Schutzengel die Frauengruppe in Tiwi in Kenia am Indischen Ozean.
  • Die Arbeit von Katrin Rohde in Burkina Faso.
  • Das Partnerschaftsprojekt Rukararwe in Uganda.
  • Die Arbeit für die Ninos Quemados in Chile.

Aus Chile erhielt der Verein Hilfe für brandverletzte Kinder in Chile e.V. diesen Brief:

Der Grund, weshalb ich diesen Brief schreibe, ist, dass ich mich von ganzem Herzen für die Hilfe für mich bedanken möchte. Danke für alles, ich bewundere und respektiere Sie.
Ich möchte nun noch ein wenig über mich berichten. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und habe einen Sohn, der bald 3 Jahre alt wird. Bald werde ich heiraten. Das alles habe ich den Operationen, die Sie mir ermöglicht haben, zu verdanken.
Jetzt fühle ich mich beinahe wie ein Model. Ich bin sehr glücklich und dankbar für das Leben.
Und ich hoffe, dass Sie noch mehr Mädchen so wie mir helfen können und diese dann auch sagen können "ich bin schön und glücklich".
Wenn es Gottes Wille war, dass ich diese Verbrennungen erlitt, dann wird dies auch für etwas gut gewesen sein. Jeden Tag kann etwas Besseres kommen.
Ich wünsche Ihnen das Allerbeste, seien Sie glücklich und dass Gott Sie belohne für alles, was Sie für mich und andere brandverletzte Kinder tun.
Ich danke Ihnen von Herzen. Ich verabschiede mich mit riesengroßer Dankbarkeit und hoffe, dass meine bescheidenen Worte freundlich von Ihnen aufgenommen werden.

Die junge Frau erlitt als Kind schwerste Verbrennungen im Gesicht.
Sie schickte mit dem Brief ein Foto von sich mit ihrem kleinen Sohn.

Ihre Weltladengruppe Raisdorf



Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Februar 2010:

Solidarität oder Qualität ?

Fairer Handel und Kaffee - eine Geschichte für sich hat Jubiläum.

Kaum jemand kennt ihn nicht- den ersten Solidaritätskaffee der GEPA aus Nicaragua.
Der Beweis dafür ist, dass wir heute noch auf den damals für unsere Zungen ungewohnten Geschmack angesprochen werden der mit dem heutigen nicht mehr vergleichbar ist.

Kaffee
Im Jahr 1980 entschied sich die Fair Handelsorganisation GEPA bewusst für den Import von Kaffee aus Nicaragua, um den Bauern nach dem Ende der Somoza-Diktatur eine neue Perspektive zu geben.
" Nicaragua-Kaffee " wurde in Deutschland zu einem Zeichen der politischen Solidarität mit den Menschen in diesem mittelamerikanischen Land.
Geschmack und Qualität waren eher Nebensache.

Aber die Aktion hatte Erfolg:
Aus den unterdrückten Tagelöhnern wurden mit Hilfe des Fairen Handels selbstständige Bauern, die heute einen sehr hochwertigen und zum Teil ökologischen Kaffee anbauen und ihn über ihre Genossenschaften selbst vermarkten!
Heute arbeiten verschiedene Fair Handelsorganisationen mit kompetenten Partnern aus Afrika, Mittel -und Südamerika zusammen und importieren hochwertigste Rohkaffees aus vielen Ländern.
Diese Kaffees sind heute Inbegriff einer Verbindung von Qualität und Ethik:
Einfach ein fairer Genuss.

Uns als Weltladengruppe freut es besonders, dass der im Dezember eingeführte Schwentinentalkaffee aus El Salvador auf Anhieb einen starken Zuspruch fand.
Deshalb an dieser Stelle auch ein Dank an die Vertriebspartner (Eda`s Cafe und Backstube, Kröger`s Reformhaus, der Land Diele, Obstquelle Schuster, und Tannen Braatz) für die spontane Entscheidung zur Mitarbeit.
Möglich wurde diese Aktivität im Rahmen einer zügigen und angenehmen Umsetzung der Idee durch Herrn Burckhardt von naXus MedienService und Herrn Reckmann von FairHandeln unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Susanne Leyk.

Durchsetzen wird sich der Kaffee weiterhin nicht nur durch seinen guten Geschmack, son-dern er wird auch wegen der Exklusivität als besonderes Geschenk viele Liebhaber finden. Und ganz nebenbei beweisen Sie mit Qualität Solidarität.

In unserem Schaufenster wird dieses Thema für Sie noch anschaulicher.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf



Januar
Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Januar 2010:

Die Stützen unserer Arbeit.

Der kurze Rückblick auf das Jahr 2009 ist ein guter Anlass um unseren Stützen, den Kunden und Freunden, für die erwiesene Treue zu unserem kleinen Laden und für die gezeigte Anerkennung unserer Arbeit ein herzliches Dankeschön zu sagen.
In der sich positiv fortsetzenden Entwicklung unseres Fairen Handels erhalten wir die Bestätigung für die gute Präsentierung des Sortimentes verbunden mit der richtigen Artikelauswahl.

Stellvertretend dafür stehen zwei Beispiele:

Neben der laufenden Beobachtung von mehr oder weniger gut verkauften Artikeln haben wir attraktiven Perlenschmuck mit viel Erfolg aufgenommen und sortimentsbelebend wirken verschiedene von der gepa exklusiv für Weltläden entwickelte Artikel im Lebensmittelsortiment.

Parallel zum Verkauf vermittelten wir im Laden und auch außerhalb Informationen im Zusammenhang mit dem Handel, über die Erzeuger im Hintergrund und damit in Verbindung stehende Projekte. Als eine weitere Stärke entwickelte sich die Teilnahme an Veranstaltungen der Kirchengemeinden und bei der Einschulung. An namhaften Frühlings- und Herbstmärkten waren wir mit großem Zuspruch seitens der Besucher vertreten.

Finanziell unterstützten wir die Herstellerinnen der Schutzengel aus Afrika, die Frauengruppe in Tiwi in Kenia am Indischen Ozean. Hier wird Hilfe deshalb nötig, weil Lebensmittel durch deren Verteuerung aus eigener Kraft kaum noch bezahlbar sind.

Von einer Klimakatastrophe wurde die Arbeit von Katrin Rohde in Burkina Faso betroffen. Nach dem von ihr bei uns persönlich gegebenen Bericht vernichtete eine Überschwemmung Häuser und alles persönliche Hab und Gut. Jede Hilfe wird dringend benötigt.

Das gilt auch für das Partnerschaftsprojekt Rukararwe in Uganda. Dort verendet das Vieh wegen des ausgebliebenen Regens.

Stabil verläuft die Arbeit der Ninos Quemados in Chile. Mit den Spendengeldern und u.a. durch ehrenamtlich geleistete Arbeit wird hier jährlich bis zu 30 Kindern mit Schwerstverbrennungen operative Hilfe zur Linderung ihrer Verletzungen gegeben.

Möglich wird diese Gesamtleistung unserer Gruppe dadurch, dass zusätzlich zu allen sich ehrenamtlich einbringenden Mitgliedern unserer Gruppe weiterer Halt und Unterstützung durch deren Partner gegeben wird. Diese setzen sich mit ihrer Kraft ein um die Logistik des Transportes, Auf- und Abbauarbeiten bei Aktionen zu bewältigen und auch laufend um auftretende technische Störungen im Zusammenhang mit unserer Arbeit zu beseitigen.

Als eine herausragende und auch für Fremde sichtbare Leistung muss die permanente Pflege und Gestaltung unseres Internetauftrittes einmal genannt werden.
Für alle Stützen im Hintergrund an dieser Stelle auch ein Dankeschön.
Im Jahr 2010 stellen wir uns wieder allen bekannten und auch weiteren neuen Aufgaben. So wollen wir u. a. mit Ihnen das 25jährige Bestehen unseres Weltladens feiern.

Für das neue Jahr wünscht Ihnen alles Gute

Ihre Weltladengruppe Raisdorf.






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