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Archiv :
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In unserem neuen Archiv werden wichtige, vergangene Ereignisse, Themen und Berichte rund um den Weltladen
aufbewahrt.
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Dezember 2009:
Schwentinentalkaffee FAIRbindet Klausdorf und Raisdorf !
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Unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Susanne Leyk entstand in
Zusammenarbeit mit der Weltladengruppe Raisdorf und FairHandeln, Kiel, das Projekt des
Stadtkaffees Schwentinentalkaffee.
Der Hintergrund für diese Idee ist:
Schwentinentalkaffee soll im Zusammenhang mit dem Fairen Handel ein Bindeglied
zwischen Klausdorf und Raisdorf für Schwentinental sein.
Diesen Kaffee kann man nur in Schwentinental kaufen!
Das müssen Sie über den Artikel Schwentinentalkaffee wissen:
Zum Kaffee:
Er wächst in El Salvador in einem subtropischen Klima auf 1250 Metern Höhe.
Erzeuger ist die Kooperative El Espino mit 128 Mitgliedern.
Die Qualität ist 100 Prozent der Sorte Arabica.
Die gesamt Ernte ist biozertifiziert(OCIA).
Sie wird handgepflückt, nass aufbereitet, sonnengetrocknet und handverlesen.
Der Kaffe aus El Espino hat ein ausgeprägtes, reiches Aroma und eine feine Säure
mit einer lieblichen Note.
Zur Importorganisation:
Importiert wird der Kaffee von der "Mittelamerika Kaffee Im- und Export GmbH" (MITKA).
Diese entstand 1986 indem sich mehrere entwicklungspolitische Organisationen
zusammenschlossen.
Die Handelsprinzipien von MITKA sind:
Direktimport durch Kauf des Kaffees direkt von Kooperativen der Kleinbauern.
Die Gewinnabschöpfung durch den Zwischenhandel ist ausgeschlossen.
Mindestpreiszahlung über dem Weltmarktpreis.
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Zusätzlich werden Aufschläge für zertifizierten Bio-Kaffee, eine
Fairhandelsprämie und eine Prämie zum Aufbau von Kooperativenstrukturen gezahlt.
Dazu gehört die Vergabe von Kleinkrediten.
Damit wird der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung ermöglicht und eine
hohe Kaffeequalität gesichert.
Eine Vorfinanzierung von bis zu 60 Prozent der Kaufsumme verhindert, dass sich die Erzeuger
vor der Ernte verschulden.
Langfristige Kooperation und weitere für die Erzeuger vorteilhafte Grundsätze runden
die Zusammenarbeit ab.
Dieser exklusiv nur in unseren beiden Ortsteilen erhältliche Artikel ist ein
ideales, nicht nur Weihnachts-, Geschenk mit besonderem Überraschungseffekt.
Den Schwentinentalkaffee erhalten Sie
in unserem Weltladen und
im Ortsteil Raisdorf bei
Obstquelle Schuster, Rastorfer Mühle
Landdiele Raisdorf, Lütjenburger Str.,
Reformhaus Kröger, Bahnhofstr.
im Ortsteil Klausdorf bei
Tannen Braatz, Ritzebeker Weg
EDA's Backstube, Seebrocksberg,
EDA's Cafe, Dorfstrasse.
Gute und entspannende Kaffeestunden wünscht Ihnen
Ihre Weltladengruppe Raisdorf.
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| Der lebende Adventskalender!
Wie in den vergangenen Jahren wird / wurde auch in diesem Dezember vom 1.
bis zum 23. an unterschiedlichen Türen in Schwentinental ein "lebender Adventskalender"
praktiziert.
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Am Dienstag, den 8. Dezember 2009 tat sich ab 18 Uhr für alle Interessierten
"eine Tür bei unserem Weltladen auf". Bei einer kleinen Andacht wurden Advents- bzw.
Weihnachtslieder gesungen. Dazu wurde bei Kerzen- und Fackellicht Punsch, Säfte,
Schmalzbrot und Gebäck angeboten.
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Häkel-Engel-Projekt in Kenia
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Unser Weltladen unterstützt schon seit Jahren das Frauenprojekt "Engel für Afrika",
ein Hilfe zur Selbsthilfe Projekt.
Es ist in Kenia ein Frauenprojekt, das der lebenslangen Armut der Frauen, Kinder und
Familien entgegenwirkt.
Frau Rottland, die das Projekt in Tiwi, Kenia gestartet hatte,
konnten wir, neben dem Verkaufserlös der kleinen Schutzengel,
eine relativ umfangreiche Spende überreichen, siehe Bild.
Detaillierte Angaben zu diesem Projekt finden Sie auf der Internetseite
http://www.asante-ev.de/Deutsch/Frauenprojekte.htm
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Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, November 2009:
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Wo wächst Schokolade ??? Einmal Kakaobauer sein.
Zwei Projekttage im Weltladen.
Es ist schon eine Weile her, genauer gesagt, war es im Juni als die Kinder des
Waldkindergartens Schwentine e. V. uns einen Besuch im Weltladen abstatteten.
"Wo wächst eigentlich Schokolade?", wollten sie wissen.
Im Schlaraffenland wächst sie an den Bäumen, und bei uns?
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Mit Hilfe von Bildern und einer Landkarte war schnell klar, Schokolade wächst z. B. in
Afrika an der Elfenbeinküste. Aber nicht in der Form wie wir sie kennen und im Laden
kaufen können, sondern aus den wunderschönen Blüten entsteht direkt am Stamm des
Kakaobaumes eine Frucht: Die Kakaofrucht oder Kakaoschote.
Diese Kakaoschote muss mit Hilfe langer Messer, so genannter Macheten, vorsichtig vom
Baum geerntet werden. Am Boden liegend werden die Schoten gespalten und zum Vorschein
kommen weißliche, vom Fruchtfleisch umgebene Kakaokerne.
In Bananenblätter eingehüllt braucht es etwa 10 Tage bis sich das Fruchtfleisch auflöst,
fermentiert. Anschließend werden die Kerne oder Kakaobohnen getrocknet.
Dann ab in die Jutesäcke, rauf auf den LKW, zum Hafen gefahren, auf ein Schiff umgeladen
und ab geht es nach Europa z. B. in den Hafen von Hamburg.
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Von da aus weiter in die Schokoladenfabrik und schließlich in den Laden und von dort
aus in unseren Bauch.
All das konnten die Kinder mit Hilfe von Bildern und echten Kakaoschoten und Kakaobohnen
erfahren. Dabei wurde festgestellt, dass Kakaobohnen sehr streng riechen, sehr bitter,
manch einer fand sie unangenehm in der Hand.
Am nächsten Tag wurde dann getestet, wie es ist selbst einmal Kakaobauer zu sein.
Die Kinder brachten Schwerter als Macheten und andere Dinge aus Afrika mit.
Im Wald wurden dann die einzelnen Stationen von der Kakaoschote bis zur Verschiffung
nach Europa nachgespielt.
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Fleißig wurden aus langen Stöcken LKW und Schiff gebaut, Taschen mit Kakaobohnen gefüllt und selbstgebastelte Kakaoschoten an die Hecke gehängt. Es war spannend und keine leichte Arbeit, die Kakaoschoten zu ernten. Alle hatten wir großen Spaß an diesem Spiel.
Und zum Schluss gab es natürlich für jeden ein Stück Schokolade.
Fair gehandelt, damit auch die Kinder in den Kakaoanbauländern in den Kindergarten oder
die Schule gehen können , anstatt ihren Eltern bei der körperlich sehr anstrengenden und
zum Teil auch gesundheitlich bedenklichen Arbeit auf den Kakaoplantagen helfen zu müssen.
Gern laden wir auch andere Kindergartengruppen oder Schulklassen zu uns ein, um ganzheitlich zu erfahren.
"Wo wächst eigentlich Schokolade? "
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Im Oktober 2009 besuchte Katrin Rohde unseren Weltladen.
Wir konnten Ihr für ihr Waisenhausprojekt in Ouagadougou / Burkina Faso einen Spendenbrief
überreichen (Bild rechts).
Den Kindern zeigte sie Bilder aus Ihrem Kalender für 2010 (Bild unten links).
Auch unsere Bürgermeisterin unterstrich durch Ihr Erscheinen die Leistungen von Frau Rohde
(Bild unten rechts).
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Am 4. Oktober 2009 zum Erntedankfest war unser Weltladen mit einem Stand im Altenheim
Sankt Anna vertreten.
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Oktober 2009:
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Wir haben unser Angebot um weitere Artikel aus dem
Fairen Handel erweitert.
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Perlenschmuck aus Thailand, aus Chiang Mai.
Chiang Mai, die "Rose des Nordens", ist das geographische und politische Zentrum in
Nord-Thailand und nach Bangkok die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie liegt in einem Tal
an den Ufern des Ping Flusses.
Viele Menschen im weiten Umland der Stadt betreiben Substitenzwirtschaft und leben oft
am Existenzminimum. Die Männer wandern auf Arbeitssuche in die Städte ab, ihre Frauen
und Familien bleiben zu Hause, um die Felder zu bewirtschaften.
Von der Landwirtschaft allein kann kaum eine Familie leben. Oft reicht auch das
Zusatzeinkommen der Männer nicht für einen angemessenen Lebensunterhalt der ganzen Familie.
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Die Süßwasserperle
Süßwasserperlen sind Zuchtperlen.
Spezialisten setzen den Perlenmuscheln vorsichtig ein Implantat aus Gewebeteilchen ein.
Dieser Fremdkörper wird von der Muschel in einer Abwehrreaktion mit Perlmutt ummantelt.
Der Prozess dauert 2 bis 6 Jahre. Die Muscheln werden in dieser Zeit in ihrem natürlichen
Lebensraum, in Süßwasserseen, gehegt.
Süßwasserperlen bestehen aus solidem Perlmutt, sind aber nur selten rund, da
(anders als bei Meeresmuscheln) kein Nukleus eingepflanzt wird, der die Form beeinflusst.
Es gibt eine große Formenvielfalt und Farbschattierungen von elfenbein, rose bis zu
Gold- und Opaltönen.
Mit diesem Schmuck beschenken Sie gleichzeitig mehrfach.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, September 2009:
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Perspektiven schaffen. Fair handeln!
Perspektiven schaffen, Fair handeln, so lautet das Motto der diesjährigen bundesweiten
Fairen Woche.
Vom 14. bis 27. September 2009
finden in ganz Deutschland Aktionen statt, die die Vielfalt des Fairen
Handels präsentieren. Sie zeigen, dass der Faire Handel durch die Förderung von Gesundheit,
Bildung, ökologischer Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit Zukunftsperspektiven schafft
für Produzenten und Konsumenten.
Auch wir als Weltladen Raisdorf möchten Sie dieses Jahr zu einer Fairkostungsaktion mit
fair gehandelten Produkten in den Weltladen einladen.
Am Freitag den 25.09. haben sie während der
Ladenöffnungszeiten Gelegenheit, bei einer Tasse Tee oder Kaffee Produkte aus unserem
Weltladen Exclusiv Sortiment zu probieren.
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Ein stolzer Zuckerrohranbauer aus Guatemala vor seinem vollbeladenen Wagen.
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Diese Produkte erhalten Sie nur im Weltladen.
Dabei handelt es sich um Produkte, die zu den klassischen Lebensmitteln gehören, wie Konfitüren,
Schokoladen, Honig und andere, die aber auch innere Werte haben. So kommt die Schokolade
für die Choco de Paz aus einer Friedensgemeinde in Kolumbien.
Erfahren Sie in Ihrem Weltladen die eine oder andere Geschichte zu unseren Handelspartnern
und ihren Produkten. Probieren Sie die Leckereien.
Lassen Sie sich überraschen.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, August 2009:
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Spannender Juni
Für viele Kunden auf den ersten Blick nicht erkennbar, war der Juni doch ein spannender Monat
für uns als Weltladenteam.
Zunächst einmal beteiligten wir uns an einer Aktion zum 50 jährigen Jubiläum der Organisation
"Brot für die Welt ", die in Laboe stattfand.
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Am 16. Juni hatten alle Weltläden des Kreises Plön die Gelegenheit ihre Ware anzubieten.
Bei den Kunden fanden dabei großen Zuspruch die attraktiven und überdies preiswerten Artikel
unseres Angebotes aus internationalem Kunsthandwerk.
Außerdem hatten wir Besuch einer Kindergartengruppe in einem zweitägigen Projekt zum Thema
"Wo wächst Schokolade."
(Hierzu folgt ein ausführlicher Bericht im Herbst).
Am 18. Juni dann hatten wir einen freiwilligen Helfer, der sich an der Aktion
"Schüler helfen Leben" beteiligte.
An diesem Tag tauschten mehr als 100.000 Schüler in ganz Deutschland die Schulbank gegen
einen Arbeitsplatz, um Geld für ein Hilfsprojekt in Südosteuropa zu sammeln.
Im Weltladen wurde Ware im Regal gezählt, auf das Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft,
Kunden bedient und sogar die Kasse unter Aufsicht betreut.
Nebenbei konnte sich der Schüler über die Vorteile des Fairen Handels informieren.
Für jede gearbeitete Stunde gab es 7,50 €, die in diesem Jahr einem Jugendzentrum
im ostserbischen Zajear zu Gute kommen.
Anfang Juli hatten wir diesmal eine Schülerin zu Gast, die ein vierstündiges Praktikum im
Zusammenhang mit ihrer bevorstehenden Firmung absolvierte.
Wir freuen uns über diese Möglichkeiten, junge Menschen mit dem Weltladen ganz praktisch aber
auch inhaltlich bekannt machen zu können und hoffen, dass dieses Angebot noch viel
häufiger in Anspruch genommen wird.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Juli 2009:
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Es ist nur ein Daumenabdruck,
doch für Manickam prangt er auf einem der wichtigsten Dokumente seines Lebens.
Mit dem Daumen hat der Mann sein Anrecht auf eine Rente besiegelt - etwas Ungewöhnliches in
einem Land wie Indien.
Manickam ist 58 Jahre alt. 41 davon hat er auf einer Teeplantage United Nilgiri Tea Estate im südlichen
Teil des Subkontinentes gearbeitet.
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Teepflückerin
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Die Rentenkasse auf Nilgiri wurde durch den Fairen Handel und die dort erwirtschafteten
Zusatzprämien möglich, genauso wie die umfassende medizinische Versorgung, Impfungen,
die Einrichtung einer Gemeinschaftshalle und eines Schulbusdienstes.
Denn wer auf Nilgiri arbeitet, der lebt auch hier. Viele ältere Arbeiter haben ihre Dörfer
schon vor Jahrzehnten verlassen und zum größten Teil die alten sozialen Bindungen verloren.
Vor diesem Hintergrund ist die Rente besonders bedeutsam. Sie ist für viele Arbeiter zugleich
das Kapital für die Errichtung eines kleinen Häuschens und der Start in ein neues Leben
außerhalb der Plantage.
"Ohne Rente müsste ich von dem Leben, was meine Kinder verdienen. So kann ich meinen eigenen
Anteil zum täglichen Überleben der ganzen Familie beisteuern. Darauf bin ich stolz!
Das zusätzliche Einkommen können meine Kinder in die Ausbildung meiner Enkel stecken. Sie werden
vielleicht nicht mehr als Pflücker arbeiten müssen, sondern in einem Büro angestellt werden."
Quelle:
Köstlichkeiten aus aller Welt. Die schönsten Rezepte mit Zutaten aus dem Fairen Handel.
Mit Rezepten von Johann Lafer und Matthias Ruta.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Juni 2009:
Mangos sind ein Segen
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.....für die Menschen in den sich entwickelnden Ländern, wenn sie über den fairen Handel vermarktet werden.
Wer zum Beispiel Mangobauern in den Philippinen begegnet, kann sich nicht nur von der köstlichen biologisch angebauten Frucht verführen lassen, sondern hören, wie die Mango soziale und wirtschaftlichen Perspektiven eröffnet.
Fair- Handelspartner PREDA berät die Bauern, wie sie ihre Früchte auf natürliche Weise ohne chemischen Dünger reifen lassen und mit Bio-Zertifikat gewinnträchtig anbieten können. Sichere Erträge für die Kleinbauern eröffnen eine soziale Entwicklung mit Geld für Schulbücher, Gesundheit und gute Ernährung. So verhindert der Faire Handel die Armut der Landbevölkerung.
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PREDA auf den Philippinen ist eine vom irischen Pater Shay Cullen gegründete Stiftung, die seit 1974 über 500 Kinder aus Bars und Nachtclubs sowie Gefängnissen befreite, ihnen ein neues Zuhause gab und erfolgreich therapierte sowie für eine Schulausbildung und sich anschließende Bildungsmöglichkeiten sorgte.
Außerdem leistet PREDA internationale Lobbyarbeit für Kinder- und Menschenrechte.
In unserem Sortiment finden Sie neben den sehr beliebten getrockneten Mangos auch weitere Mangoprodukte, wie Mangofruchtaufstrich und Mangochutney.
Passend hierzu gibt es auch noch weitere Grillartikel, wie Grillsaucen und Senf.
Diese Produkte stammen aus Afrika.
Um den Fairen Handel den Menschen auch außerhalb unseres Ladens mehr ins Bewusstsein zu bringen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen gehen wir auch gerne an die Öffentlichkeit.
Im Mai beteiligten wir uns an einer Veranstaltung der Gärtnerei Kobs, Florales & Gar-tenkultur, in Schönkirchen.
Ihre Weltladengruppe Raisdorf
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Mai 2009:
Frühlingsmarkt auf dem Gut Altenhof bei Eckernförde
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Wie wir im letzten Artikel bereits angekündigt hatten, beteiligten wir uns am 4. und 5. April
auf Gut Altenhof am Frühlingsmarkt.
Nachdem wir uns angemeldet hatten gingen die Vorbereitungen zur Auswahl des mitzunehmenden
Sortimentes und die Vorbereitungen zu dessen Präsentation in die heiße Phase.
Es wurden Regale und Podeste entworfen, gezeichnet und von den Partnern der
Gruppenmitarbeiterinnen mit Bordmitteln gezimmert.
Auf das Ergebnis durften die Macher mit Recht stolz sein, es konnte sich sehen lassen.
Am Freitag bauten wir mit mehreren Personen in der riesig großen und eiskalten Scheune
die mitgenommene Artikelauswahl auf.
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Am Samstag war dann das auf den anderen Ständen mitgebrachte Angebot zu sehen.
Es war eine Freude anzusehen in welch unterschiedlichen Varianten selbst hergestellter Schmuck,
kunstvoll verzierte Eier und andere Osterartikel sowie viel Kunsthandwerk zu finden war.
Trotzdem schien sich unser Stand vor allem durch das Angebot der aus Asien stammenden
Lederwaren in Verbindung mit dem Anblick der Kunstgegenstände aus Afrika und Südamerika
und ausgewählten feinen Nasch- und Knabberartikeln von den anderen Ständen abzuheben.
Diese Feststellung leiten wir von dem unerwartet großen Erfolg dieses Wochenendes ab, auf das
wir sehr stolz sind.
Zustande kam diese Leistung dadurch, dass sich an diesen Tagen Mitglieder unserer Gruppe
beim Verkauf abwechselten.
Nicht vergessen werden darf zu sagen, dass ein anderer Teil unserer Gruppe am Freitag und
Samstag während der Verkaufszeiten im Laden für Sie da war.
Freunde und Kunden machten uns darauf aufmerksam, dass die Weltläden in Schleswig Holstein
nicht sehr stark vertreten sind. So versuchen wir auf diesem Weg den Fairen Handel den
Menschen mehr ins Bewusstsein zu bringen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Zurzeit beraten wir über unsere Teilnahme am Gottorfer Landmarkt am 17. Mai.
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, April 2009:
Das kratzige Erfolgsmodell !!!
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„Jute statt Plastik“ lautete der Slogan einer Generation engagierter Christen, politischer Jugendlicher
und Studenten. Der Spruch zog, die Jutetasche wurde damals, vor mehr als 30 Jahren, zum Symbol gegen
die überfluss- und Wegwerfgesellschaft.
Gemeinsam mit Kirchen, kirchlichen Hilfswerken und Aktivisten bringt GEPA, die Einkaufsorganisation
für Weltläden, 1978 die Jutetasche unter die Leute.
Die Jutetasche verbindet damit erstmals so unterschiedliche Gruppen wie die Dritte-Welt-Bewegung,
Umweltschützer und Christen.
Diese informierten über den Rohstoffverbrauch bei der Plastiktütenherstellung und über die
Lebensbedingungen der Frauen in Bangladesch, die die Jutetaschen herstellen.
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Bangladesch zählt zu den ärmsten Ländern der Welt.
(Bild und Text als Auszug aus einer Archivseite des WDR.)
In der Partnerschaft der GEPA mit CORR-The Jute Works, Dhaka Bangladesh, und durch die Unterstützung
europäischer Fair-Handels-Organistionen wurden vor 30 Jahren die Bedingungen geschaffen,
um handwerklich tätigen Frauen aus besonders bedürftigen Familien zu würdigen Verdienstquellen
und größerem sozialen Ansehen zu verhelfen.
Diese jahrzehntelange Partnerschaft ist ein Beispiel dafür, wie Kriterien des Fairen Handels umgesetzt werden.
Hier in dem Grundsatz der Kontinuität der (Handels-)Beziehungen.
Das schafft Verlässlichkeit, die der Welthandel nicht bietet.
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| Artikel im Schwentinentaler Stadtmagazin, Februar 2009:
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Wo wächst Schokolade ? Hier zwei Beispiele:
„Zucker ist süß für die, die ihn essen, süßer für die, die die Gewinne einstreichen, und bitter für jene,
die ihn produzieren müssen.“
Sprichwort aus Negros/Philippinen.
Unser Mascobado-Vollrohrzucker wird importiert vom Handelspartner „Alter Trade Cor-poration“ (ATC)
auf den Philippinen.
Zur Feier der 20-jährigen Zusammenarbeit mit der GEPA hat die Marketingmanagerin der ATC, Frau Elizabeth
C. Mondejar im September letzten Jahres die Bedeutung des Fairen Handels für die zahlreichen
Zuckerrohrbauern auf der Zuckerinsel Negros herausgestellt:
„Die Einkommen der Bauern sind gestiegen. Sie sind nicht mehr landlose Arbeiter, sondern wertvolle
Mitglieder ihrer Kooperativen“.
Der Name Mascobado geht zurück auf „Muscovado“, eine der ältesten Zuckersorten der Welt.
Er ist aromatisch kräftig, wird nach einem traditionellen Verfahren hergestellt, bei dem die Mineralstoffe
und das volle Aroma erhalten bleiben.
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Wenn Weltläden Zucker verkaufen, werben sie für faire Handelsbeziehungen, vermarkten andere Zuckersorten,
fördern den ökologischen Landbau – und verkaufen ein Stück Lebenslust.
Zucker von den Philippinen und Kakaobohnen aus Kolumbien sind die Zutaten für
Choco de Paz Schokolade des Friedens.
Der Kakaohandelspartner dafür ist: Communidad de Paz San José de Apartadó, Kolumbien,
mit dem Bio-Kakao der kolumbianischen Friedensgemeinde.
Die 62 Kakaobauern der Friedensgemeinde sind Kleinbauern dieser Region.
Sie leben in einem Land, das seit mehr als vier Jahrzehnten keinen Frieden kennt. Die Bevölke-rung ist müde vom Krieg.
So war es eine Besonderheit, dass sich eine kleine Gemeinde zwischen die Akteure stellt und sich öffentlich zum Frieden bekennt. Ihr Weg ist steinig und führt permanent zu tätlichen ü-bergriffen und Repressalien.
Der Gemeinde wurde 2008 der Aachener Friedenspreis verliehen.
Dieses Jahr haben sie ihre erste Menge Bio-Kakao für unsere „Choco de Paz“
exportiert.
Das ist ein Kakao sehr guter Qualität, der sich durch seinen fruchtigen Geschmack besonders auszeichnet.
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Zu dem obenstehenden Bericht wurde das Schaufenster des Weltladens mit Kakao-und Schokoladenprodukten gestaltet.
Dazu eine Folge von 11 Bildern "Vom Kakaobaum zur Schokolade" :
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Die Bilder beginnen mit der Kakaoblüte, der Kakaofrucht,
dem Pflücken und Öffnen der Schoten.
Es folgt das Fermentieren, Trocknen, das Füllen der Säcke,
die Verschiffung und ein Ablauf der
Schokoladen- bzw. Kakaoproduktion über Rösten, Brechen, Mahlen
bis zur fertigen Schokoladentafel oder dem Kakaopulver.
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Frauen im Fairen Handel - eine Brücke zwischen Süd und Nord.
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Im Aktionszeitraum „Faire Woche“ gab es die unterschiedlichsten Veröffentlichungen in der Presse.
Auszüge aus einem dieser Artikel geben wir hier an Sie weiter:
Frauen sind durch Armut und aufgrund ihres Geschlechtes doppelt benachteiligt: Nach
einer Studie des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zur Weltfrauenkonferenz in
Peking tragen Frauen weltweit mehr als die Hälfte der Gesamtarbeitslast, zwei Drittel davon sind
jedoch unbezahlt.
Der Faire Handel bietet Lösungsansätze zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Frauen in Afrika,
Asien und Lateinamerika: Frauen erhalten häufig zusätzliche Verdienstmöglichkeiten.
Unbezahlte Arbeit, wie etwa das Körbeflechten, wird in der selbstorganisierten Gruppe zur bezahlten Arbeit.
Dies verbessert nicht nur das Familieneinkommen, sondern auch das Ansehen der Frauen.
Im Fairen Handel gibt es reine Frauenprojekte, die über Fair Handelsorganisationen wie gepa,
El Puente, dritte-welt partner und BanaFair ihre Produkte vermarkten.
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Darüber hinaus ist die Förderung von Frauen in den unterschiedlichsten Bereichen ein Bestandteil
der Arbeit vieler Genossenschaften und engagierter Vermarktungsorganisationen.
Daher gehört die Frauenförderung zu den TransFair-Kriterien.
Frauen erhalten Kredite, um sich selbständig machen zu können.
Sie können sich von Fachfrauen beraten lassen (zum Beispiel Rechtsberatung).
Sie erhalten die Möglichkeit, die Leitung von Gruppen zu übernehmen und für die
Finanzen verantwortlich zu sein.
Sie erwirtschaften ein eigenes Einkommen, dies stärkt Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit.
Auch in Deutschland spielen Frauen im Fairen Handel eine besondere Rolle. Viele setzen sich in Weltläden,
entwicklungspolitischen Gruppen und Initiativen für die Handelspartner im Süden ein und sind dabei
im gesamtgesellschaftlichen Vergleich gut in Leitungsfunktionen vertreten.
Und nicht zuletzt tragen Frauen im Fairen Handel als Kundinnen maßgeblich dazu bei, den Genossenschaften und
Vermarktungsorganisationen in Afrika, Lateinamerika und Asien eine Perspektive zu geben.
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"Bio im Fairen Handel" entdecken auch in Schwentinental :
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"Doppelt gut! Bio im fairen Handel" - das war das Motto der diesjährigen bundesweiten Fairen Woche,
die unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul vom 15.-29. September stattfand.
Wie sie in ihrem Grußwort betonte, stand diesmal der Zusammenhang zwischen biologisch angebauten und
fair gehandelten Produkten im Mittelpunkt. Denn fair und bio verstärken sich gegenseitig.
Gezeigt werden soll damit, dass der Faire Handel neben sozialverträglichen Arbeitsbedingungen auch Nachhaltigkeit bedeutet. Dabei spielt der Bioanbau eine wichtige Rolle. Denn er trägt gleich doppelt zur Lebensgrundlage der Kleinbauern und ihrer Familien im Süden bei: Er schützt ihre Gesundheit durch Verzicht auf Pestizide und Chemiedünger und schafft zusätzliche Arbeitschancen.
Mit langfristigen Handelsbeziehungen, direkte Vermarktung in den Fairen Handel und Fairtrade-Prämien
werden die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen, damit die Produzenten im Süden auf die zu Beginn finanziell
aufwändigere und weniger ertragreiche ökologische Landwirtschaft umstellen können.
Gleichzeitig erfüllt er die Bedürfnisse der Verbraucher im Norden nach Lebensmitteln ohne Schadstoffe und
Gentechnik.
Bundesweit wurde auf verschiedensten Wegen durch Verkostungsaktionen, faires Frühstück, fairer Kaffeeklatsch,
den Bürgern dieses Thema vermittelt.
Abgeordnete des Landehauses z.B. erhielten von unserem Dachverband, dem Bündnis eine Welt in Kiel, ein
faires Lunchpaket.
Während dieser Zeit haben wir neben der Abgabe von Kostproben auch Artikel preislich reduziert angeboten und dann
beschlossen, diese Aktion in den Oktober hinein zu verlängern.
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Ausstellung im Landeshaus in Kiel vom 3. bis 6. November 2008:
Verantwortung für Eine Welt in Schleswig-Holstein
Mit einer Plakatausstellung stellten sich 30 Mitgliedsgruppen des Bündnis Eine Welt in
Schleswig-Holstein (BEI) und ihre Arbeit im Schleswig-Holsteinischen Landtag vor.
Unser Weltladen war mit dem nebenstehenden Plakat und dem obigen Team dabei.
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