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Das Fachgeschäft für fairen Handel
Weltkugel

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team 1

Gruppenmitglieder mit Katrin Rhode, 2. von links.


Weltladengruppe Raisdorf

Projekte, die unterstützt wurden und werden:

  • Seit 20 Jahren Unterstützung der Partnerschaftsgemeinde Rukararwe in Uganda.

  • Unterstützung der Projekte von Katrin Rohde in Burkina Faso. Sie hat dort ein Heim für Waisenkinder geschaffen und es kontinuierlich vergrößert, sie hat eine Krankenstation, ein separates Heim für Straßenjungen eröffnet und die Schule unterstützt.

    Detaillierte Angaben zu diesem Projekt finden Sie auf der Internetseite http://www.sahel.de/

  • Unterstützung der Kinder (Ninos quemados) in Chile, die an den Feuern von Kochstellen sich Brandwunden zugezogen haben / hatten.

  • Das Frauenprojekt "Engel für Afrika", ein Hilfe zur Selbsthilfe Projekt, ist in Kenia ein Frauenprojekt, das der lebenslangen Armut der Frauen, Kinder und Familien entgegenwirkt.
    Der Verkauf eines Engels garantiert der Häklerin z.B. den Kauf von 1 kg Maismehl bzw. ein tägliches Mittagessen für ein Schulkind.

    Detaillierte Angaben zu diesem Projekt finden Sie auf der Internetseite http://www.asante-ev.de/Deutsch/Frauenprojekte.htm

engel

Häkel-Engel-Projekt in Kenia


Die PREDA Stiftung : Fairer Handel und Kinderrechte

Mangos
Die philippinische PREDA Stiftung setzt sich seit Jahrzehnten erfolgreich für Kinderrechte ein. Dies geschieht im Rahmen eines umfassenden Gesamtkonzeptes, mit dem der irische Priester und Leiter Shay Cullen und sein Team die Ursachen von Kinderprostitution und Menschenrechtsverletzungen bekämpfen und die Kinder therapieren.
Neben öffentlichkeitswirksamen Kampagnen, der juristischen Verfolgung von Tätern oder therapeutischen Hilfen für die Opfer setzt PREDA vor allem auf den Fairen Handel als Präventionsstrategie.

Für PREDA ist die weitverbreitete Armut der philippinischen Bevölkerung die Hauptursache für die sexuelle Ausbeutung von Kindern. Der Kinderhandel ist perfekt organisiert und nutzt die Armut und die oftmals ausweglos erscheinende Lage der Kleinbauern schamlos aus.

Der Faire Handel mit Mangos bietet in dieser Situation einen erfolgreichen Ausweg. Mit den kontinuierlichen Mehrpreiszahlungen für ihre Mangofrüchte können bereits tausende Familien einen gesicherten Lebensunterhalt erwirtschaften.
Dies schafft die Vorraussetzung für behütetes und sicheres Zuhause für die Kinder und verhindert Landflucht, die oft der Ausgangspunkt eines dramatischen Armutskreislaufs ist.
    Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Schwerpunkte der Arbeit von PREDA:
  • Therapie und Wohncenter für sexuell missbrauchte Mädchen, die hier Schutz, Betreung und Unterkunft finden.
  • Öffentlichkeitsarbeit, PREDA Mitarbeiterinnen führen verdeckte Ermittlungen durch und holen zwangsprostituierte Kinder aus Bars und Bordellen.
  • Kostenloser Rechtsbeistand für missbrauchte Kinder und Initiativen für ein kinderfreundliches Gerichtsverfahren.
  • Befreiungsprogramme umfassen Gefängnisbesuche und Gerichtsverfahren, die zur Freilassung führen.
  • Aufklärungsarbeit, Präventiverziehung zu Kindes- und Drogenmissbrauch und gegen AIDS.
  • Rechtsschutz für Mitarbeiterinnen
  • Internationale Lobbyarbeit, Shay Cullen ist als Botschafter der missbrauchten Kinder weltweit unterwegs.
  • Förderung des biologischen Anbaus durch Beratung und Schulung der Kleinbauern.
  • Armutbekämpfung durch Fairen Handel. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage ermöglicht Familien auf Kinderprostitution zu verzichten. Familien werden durch ein Fair-Trade-Team unterstützt, PREDA sorgt für den Marktzugang der Produkte.
Unser Weltladen unterstützt PREDA durch den Verkauf ihrer Produkte.


Lederwarenprojekt Santir Silpa (Kunst des Friedens)

Die Produkte sind Zeugen einer kleinen Erfolgsgeschichte des fairen Handels.

Hinter dem Projekt Santir Silpa (Kunst des Friedens) verbirgt sich eine Gruppe von Menschen, die vor über 30 Jahren gezwungen waren, aus ihrer Heimat Ostbengalen (heute Bangladesh) in die Nähe von Calcutta zu fliehen, um sich eine neue Existenz aufzubauen.
So drückt auch der Name Santir Silpa die Hoffnung aus nach einem menschenwürdigen Leben ohne Elend und Verfolgung.

Heute steht der Name auch für eine kleine Erfolgsgeschichte des fairen Handels.
Die Menschen im Projekt Santir Silpa produzieren seit 1975 Lederwaren. Zurzeit arbeiten 3 Frauen und 9 Männer bei gleicher Entlohnung in dem Betrieb. Die Arbeitszeit beträgt ja nach Auftragslage und Jahreszeit, 42 -48 Stunden.

Taschen
Die gesamten Einnahmen kommen allen Mitgliedern zugute:
Lohn – Wareneinkauf/Investitionen – Sozialausgaben. Alle sind kranken- und unfallversichert, bekommen im Krankheitsfall bis zu 15 Tage Lohnfortzahlung und im Ruhestand eine kleine Rente.
Durch die gute Ausbildung wandern Mitglieder auch in andere Arbeitsverhältnisse ab.

Dazu eine kleine Warenkunde.

Die Ziegen- und Schafshäute, die zu Prägeleder verarbeitet werden, kommen aus traditioneller Pflanzengerbung. Mit Hilfe einer Handpresse wird der Prägestempel aufgepresst. Dazu eignet sich nur pflanzlich gegerbtes Leder.
In Handarbeit wird das Leder zugeschnitten, zur Fixierung kurz geklebt, um dann mit einer Nähmaschine zusammengenäht oder mit der Hand umflochten zu werden.
Bei einigen Produkten werden mit dem Handlocher entlang der Kanten Löcher ausgestanzt, durch die dünne Lederbänder gezogen werden. Zum Schluss werden Druckknöpfe, Nieten oder Schnallen festgestanzt.

Als erfolgreiches Projekt können wir auch unsere Weltladengruppe bezeichnen.

Nicht nur dadurch, dass sie jetzt schon seit über 20 Jahren besteht, sondern auch besonders deshalb, dass wir durch die Hilfe unserer Förderer und die Treue unserer Kunden von einer stabilen und zusätzlich seit Mitte 2007 von einer sehr positiven Entwicklung unseres kleinen Ladens berichten können.
Diese Entwicklung trägt dazu bei, dass allein durch den Fairen Handel unseres Ladens mehrere Hundert Menschen aus Familien von Landarbeitern und Handwerkern mittels ihrer Arbeit ein menschenwürdiges Leben führen können.
Denn das nach der Weltbank-Methode errechnete Volkseinkommen je Einwohner armer Länder betrug in 2003 zwischen 90 US-Dollar (in Äthiopien) und 300 US-Dollar (in Burkina Faso) im Jahr.





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